Ein gelungener Abschluss

Volker Münch

Von Volker Münch

Fr, 06. Juli 2018

Ballrechten-Dottingen

Die ersten Häuser sind schon im Entstehen: Am Mittwoch wurde das neue Baugebiet "Holzweg III" in Ballrechten-Dottingen übergeben.

BALLRECHTEN-DOTTINGEN. Das neue Baugebiet "Holzweg III" in Ballrechten-Dottingen wurde am Mittwoch offiziell übergeben. Insgesamt stehen dort 14 Bauplätze zur Verfügung, die bereits verkauft sind. Es ist nach den Worten des Bürgermeisters ein schönes Baugebiet entstanden. Sämtliche Häuser erhalten von Anfang an einen Glasfaseranschluss.

Das Plangebiet umfasst rund zehn Hektar, auf dem neben Straßen und Böschungen insgesamt 14 Baugrundstücke mit Größen von 410 bis 588 Quadratmetern entstanden sind. Ein weiteres Baugrundstück ist mit 766 Quadratmetern größer als die übrigen. Sechs der Grundstücke sind nach dem Wunsch des Gemeinderates 500 Quadratmeter groß. Die Vergabe für die Erschließungsarbeiten erfolgte am 21. September 2017 zu einem Preis von knapp 700 000 Euro. "So wie es aussieht, gibt es bei den Kosten eine Punktlandung", sagte Bürgermeister Bernhard Fehrenbach. Noch allerdings fehlen die Schlussrechnungen.

Bereits Ende Mai dieses Jahres konnten die Arbeiten abgeschlossen werden, Mitte Juni fand die Abnahme der Bauarbeiten statt. Für das Baugebiet musste die Gemeinde laut Fehrenbach verschiedene Ausgleichsmaßnahmen erbringen. Unter anderem wurden an Böschungen große Steine in den Boden eingelassen, die künftig Kleinlebewesen wie Eidechsen einen neuen Lebensraum bieten sollen. Das Baugebiet "Holzweg III" ist Teil einer aktiven Grundstückspolitik der Gemeinde, erinnerte Fehrenbach an Beschlüsse des Gemeinderates aus den Vorjahren. So sei vereinbart worden, erst dann Baugebiete auszuweisen, wenn alle Grundstücke im Eigentum der Gemeinde seien. Dazu bot Ballrechten-Dottingen den bisherigen Grundstücksbesitzern einen Preis von 70 Euro pro Quadratmeter. "Auf diese Weise können wir gerade jungen Familien Baugrundstücke zu einem einigermaßen günstigen Preis bieten", erklärt der Bürgermeister die Vorgehensweise. Für die Gemeinde zählt ein maßvolles Wachstum, wie es der Gemeinderat bei einer Klausurtagung vereinbart habe. Ziel dieses moderaten Wachstums sei es, die bestehende Infrastruktur wie beispielsweise Kindergarten und Schule auch längerfristig sinnvoll auszulasten.

Den künftigen Hauseigentümern, die überwiegende Zahl sind Familien mit kleineren Kindern, scheint das neue Baugebiet zu gefallen, denn die Grundstücke waren in kurzer Zeit alle verkauft. Die ersten Häuser sind übrigens schon im Entstehen, wie einzelne Baugruben zeigen. Die Lage des Baugebiets, das kurze Wege zum Kindergarten, zur Schule aber auch zum Lebensmittelmarkt bietet, macht es für die Interessenten besonders interessant. Und am Ende des Tages feierten die Vertreter der Gemeinde, der Planer, der Baufirma zusammen mit den Grundstückseigentümern den gelungenen Abschluss der Erschließung.