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27. August 2010

Engagierter Seelsorger

Prälat Friedrich Beutter ist gestorben / In Ballrechten-Dottingen wird er am Samstag beigesetzt.

Ballrechten-Dottingen (BZ). Prälat Friedrich Jakob Beutter, Priester und Professor, ist am vergangenen Samstag gestorben. Er wird am morgigen Samstag in Ballrechten-Dottingen beigesetzt.

Geboren am 3. Juli 1925 verbrachte Beutter eine wechselvolle Kindheit und Jugend in Hechingen. Später geriet er als Soldat in Kriegsgefangenschaft. 1946 legte Friedrich Beutter die Reifeprüfung ab. Danach studierte er Volkswirtschaft in Tübingen und nahm 1949 das Studium der Theologie auf, um Priester zu werden. Noch während des Studiums promovierte er in Volkswirtschaft. Am 30. Mai 1954 wurde er von Erzbischof Eugen Seiterich zum Priester geweiht. Nach kurzer Vikarszeit in Karlsruhe und Heidelberg wurde Friedrich Beutter dessen Sekretär.

Nach dem Tod von Erzbischof Seiterich setzte Friedrich Beutter seine wissenschaftliche Arbeit fort, zunächst als Repetitor im Collegium Borromaeum und dann ab 1960 als Wissenschaftlicher Assistent am Moraltheologischen Seminar der Universität Freiburg. Dort promovierte er 1963 im Fach Theologie, 1969 folgte die Habilitation. 1970 wurde er an die Theologische Fakultät der Universität Luzern berufen. Dort hat er mehr als 20 Jahre lang als Professor der Moraltheologie durch sein Wissen und vor allem durch seine Persönlichkeit seine Hörerschaft nachhaltig geprägt.

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Seine Verdienste würdigte Papst Johannes Paul II. am 18. Mai 1985, indem er ihn zum Päpstlichen Hausprälaten ernannte. Auf vielfache Weise hat sich Friedrich Beutter auch in Luzern, Amoltern und Ballrechten-Dottingen in der Seelsorge eingebracht. Viele fanden in ihm einen engagierten und vertrauenswürdigen Priester und Seelsorger, seine menschliche und gesellige Art zog die Menschen an. Im Pflegeheim St. Margareten in Staufen ist er nun gestorben.

Die Eucharistiefeier findet statt in St. Erasmus in Ballrechten-Dottingen am Samstag, 28. August, um 11 Uhr. Anschließend folgt die Beisetzung auf dem Friedhof.

Autor: bz