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17. Januar 2012

Leserbriefe

VERKEHRSKREISEL
"Ursache liegt nie im Kreisel"
Zuschrift zu dem Artikel "Kreiselfahren ist Gewöhnungssache" über die Einstufung von Verkehrskreiseln nach ihrem Risiko im Falle von Unfällen in der BZ-Ausgabe vom 7. Januar:
Ich habe meinen Augen nicht getraut, was in diesem Artikel als wirklich ernsthafte Diskussion mit ernst zu nehmenden Regierungsvertretern kommentiert wurde. Die Kreiselproblematik hat nie ihre Ursache im Kreisel, sondern nur in der Undiszipliniertheit und Dummheit der Verkehrsteilnehmer.

Man kann beim Einfahren in den Kreisel soviel gefährliche Dummheit von Verkehrsteilnehmern beobachten, die schon kriminell anmutet. Dass nicht geblinkt wird, ist dabei nur ein kleiner Verstoß, doch auch zögerliches Anfahren – mit Telefon oder Kaffeebecher in der Hand – oder dass mit Vollgas in den Kreis eingefahren wird, sind Dinge, die täglich ohne große Anstrengung zu beobachten sind.

Jetzt "Hindernisse" mit Steuergeldern wegzubauen, künstlerische Optik zu zerstören durch Amtsvertreter, zeugt von solcher Einfältigkeit der gewählten Vertreter, dass man diese per Prozess zur Verantwortung ziehen müsste. Hätten Bürger in den neuen Bundesländern damals nicht dagegen protestiert, dann gebe es in Deutschland auch keine prächtigen Baumalleen mehr.

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Was die Kreisel betrifft, da hilft nur eine Polizeikontrolle mit Strafen durch automatisierte Beobachtung. Man sollte diese Verkehrsexperten aus den Ämtern alle auf den Prüfstand stellen, ob sie ihren Amtsanspruch gewachsen sind.

Dieser Zeitungsartikel zeigt eindeutig, wie auch die Wulf-Diskussion, wie dekadent es in den Amtsstuben zugeht, obwohl wir wesentlich härtere Themen des Alltags zu bewältigen hätten.

Autor: Wolfgang Göttsche, Ballrechten-Dottingen