Aufwärtstrend am Unispital

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 16. Februar 2018

Basel

Mehr Patienten in Basler Klinik.

BASEL (BZ). Die Fallzahlen des Universitätsspitals Basel (USB) steigen weiter. Sowohl im stationären wie auch im ambulanten Bereich verzeichnete das Klinikum 2017 ein Wachstum von je 2,7 Prozent. Allerdings habe sich das Wachstum gegenüber 2016 abgeschwächt, teilte das USB mit. Nach wie vor steigt auch der Anteil der Zuweisungen stationärer Patienten aus anderen Kantonen. Dieser liegt mittlerweile bei 52,3 Prozent und ist somit 0,4 Prozent höher als 2016.

Im stationären Bereich stiegen die Fallzahlen in absoluten Zahlen um 998 von 36 893 auf 37 891. Im ambulanten B ereich erhöhten sich die verrechenbaren Tarmed-Taxpunkte ebenfalls um 2,7 Prozent (2016: zehn Prozent). Vor allem die langfristigen Entwicklungen offenbaren eindrückliche Steigerungsraten. Im stationären Bereich betrug das Wachstum in den vergangenen zehn Jahren 29 Prozent, im ambulanten Bereich gar 64 Prozent. Eine Zunahme zeigte sich 2017 auch wieder bei Zuweisungen stationärer Patienten aus anderen Kantonen. Am stärksten zugelegt haben dabei mit 10 683 Fällen oder einem Plus von 5,1 Prozent Zuweisungen aus dem Kanton Baselland. Danach folgen mit 2214 Fällen oder einem Plus von 4,4 Prozent der Aargau und mit 1561 Fällen oder einem Plus von 7,3 Prozent der Kanton Jura. Konstant blieben mit 2451 Fällen die Zuweisungen aus dem Ausland sowie mit 1450 Fällen jene aus den Kantonen der übrigen Schweiz. Insgesamt stammten 47,7 Prozent der stationären Fälle aus Basel-Stadt, 52,3 Prozent aus anderen Kantonen und dem Ausland. Abermals verringert hat sich die mittlere Aufenthaltsdauer, während der Patientinnen und Patienten im USB behandelt wurden. 2017 betrug die Aufenthaltsdauer im Schnitt 5,9 Tage, im Jahr 2016 lag sie noch bei sechs Tagen. Das USB ist auch einer der größten Arbeitgeber der Nordwestschweiz. Ende 2017 beschäftigte es 7219 Mitarbeitende. Das sind 4,6 Prozent mehr als 2016.