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04. Juni 2011
"Ein Grundstock für erfolgreiche Forschungsprojekte"
Der Forschungsschwerpunkt Nanowissenschenschaften an der Uni Basel besteht zehn Jahre und gilt als Stärkung des Standortes.
BASEL (BZ). Der nationale Schweizer Forschungsschwerpunkt Nanowissenschaften (NFS Nano) an der Uni Basel besteht zehn Jahre. Im Juni 2001 ging das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) initiierte und unter Leitung der Uni Basel koordinierte Förderinstrument als einer der ersten nationalen Forschungsschwerpunkte der Schweiz an den Start, wie einer Mitteilung der Uni zu entnehmen ist. Zweck des Forschungsnetzwerkes sei eine langfristige Förderung dieses "strategisch wichtigen Wissenschaftsbereich", heißt es weiter und das sei gelungen. Dank der intensiven Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen wie Physik, Chemie, Biologie und Medizin sei es der Uni Basel gelungen, "den Grundstein für erfolgreiche Nanoforschung in der Schweiz zu legen und diese international an die Spitze zu führen".
Der NFS Nano habe zur internationalen Sichtbarkeit der Schweizer Forschung beigetragen und den Forschungsplatz nachhaltig gestärkt. Um der anwendungsorientierten Forschung mehr Bedeutung zu geben, sei 2006 zudem das Swiss Nanoscience Institut (SNI) gegründet worden. Dieses ging als Initiative des Kantons Aargau und der Universität Basel aus dem NFS Nano hervor. Federführend in der Startphase und beim Aufbau des NFS Nano wie auch bei der Einrichtung des SNI war Professor Hans-Joachim Güntherodt, er habe den Grundstein für das heute weltweit renommierte SNI gelegt. Seit 2006 koordiniere sein Nachfolger Professor Christian Schönenberger das SNI-Netzwerk. In den letzten zehn Jahren habe sich die Universität Basel als Zentrum für Nanowissenschaften international etabliert. Nanowissenschaftlerinnen und Nanowissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen wie Physik, Chemie, Biologie und Medizin arbeiten hier eng zusammen, profitieren und lernen voneinander. "Wir haben in den letzten Jahren den Grundstock gelegt für erfolgreiche Forschungsprojekte, die auf verschiedenste Bereiche unseres Lebens Einfluss nehmen können", kommentiert Schönenberger das 10-jährige Bestehen des NFS. Das drückt sich auch in Zahlen aus: Inzwischen wurden von SNI-Forscherinnen und Forschern mehr als 1500 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Bis heute haben 102 Studierende einen Bachelorabschluss erworben, weitere 64 haben ihr Studium an der Universität Basel bereits mit einem Master of Science in Nanosciences beendet und 116 Doktorandinnen und Doktoranden haben am SNI in den letzten zehn Jahren ihre Dissertationen erfolgreich abgeschlossen.
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Autor: bz
