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09. Februar 2010

Ein Zukunftsbild für die Region Basel gesucht

Agglomerationsprogramm II

BASEL. Die erste Generation der Schweizer Agglomerationsprogramme Siedlung und Verkehr wird zur Zeit noch beraten und Entscheidungen werden zum Jahresende erwartet. Die Agglomeration Basel bereitet sich gleichwohl bereits jetzt auf die zweite Generation der Programme (Baubeginn ab 2015) vor. Die Kantone Basel-Stadt, -Land, Aargau und Solothurn gründen dazu eine gemeinsame Trägerschaft für die Weiterentwicklung des Programms; erstmals sind in dem Gremium auch regionale Vertreter aus Deutschland und Frankreich beratend eingebunden.

Diese neue Konstruktion erfülle nicht nur die Anforderung des Bundes, sondern schaffe eine kantonsunabhängige Gesamtsicht auf die Agglomeration und reduziere den Koordinationsaufwand, heißt es in einer Medienmitteilung. Die eigentliche operative Arbeit werde von einer ebenfalls neu gegründeten Geschäftsstelle beider Basel wahrgenommen. Deren Leitung solle dem Agglomerationsprogramm künftig ein Gesicht geben und als "Madame" oder "Monsieur Aggloprogramm" in der trinationalen Region wahrgenommen werden. Die inhaltlich startet das zweite Agglomerationsprogramm mit Erarbeitung eines "Zukunftsbilds der Agglomeration Basel". Diese Vision solle klare Ideen zur Entwicklung von Siedlung und Verkehr herausarbeiten. Alle Arbeiten würden dazu in Workshops mit Vertretern aus der Schweiz, aus Deutschland und Frankreich sowie Interessierten und Betroffenen diskutiert. Ziel sei ein optimiertes Programm bis Mitte 2012. Damit sollen dann möglichst viele Bundesmittel in die Region geholt und diese nachhaltig entwickelt werden.

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Autor: bz