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31. Oktober 2012

Gemeinsam über die Grenzen wachsen

Veranstaltungsreihe der IBA Basel 2020 greift vom 2. bis 26. November zentrale Aspekte der "Entwicklungsvision 3Land" auf.

  1. In der Auftaktveranstaltung geht es um die Hafenentwicklung. Foto: Kanton Basel-Stadt

BASEL (BZ). Am 25. September wurde die Trinationale Planungsvereinbarung "Entwicklungsvision 3Land" über die Zusammenarbeit zur Entwicklung des Gebiets rund um das Dreiländereck unterzeichnet. Ziel ist die grenzüberschreitend abgestimmte Planung einer nachhaltigen Entwicklung des Gebiets mit städtebaulichem, wirtschaftlichem, sozialem und ökologischem Mehrwert. In der Veranstaltungsreihe "Entwicklungsvision 3Land" in der Uferstraße 90 in Basel greift die IBA Basel 2020 zentrale Aspekte der Vision auf und beleuchtet diese aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Reihe soll den Abstimmungsprozess der Teilregionen auf dem Wege zu einem trinationalen Masterplan unterstützen.

"Mit vier Veranstaltungen wollen wir zur Auseinandersetzung mit grenzüberschreitenden Zukunftsaspekten und deren Auswirkungen auf die Gesamtregion anregen; dabei sollen auch unterschiedliche Perspektiven, Wertsetzungen und Erwartungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit thematisiert werden", schreibt IBA-Geschäftsführer Martin Jann in einer Pressemitteilung. Für jede Veranstaltung hat die IBA Basel 2020 einen kompetenten Partner – Agglomerationsprogramm Basel, Regio Basiliensis, Stadt- und Kantonsentwicklung Basel-Stadt und dem Werkbund des Landes Baden-Württemberg. Nach einem Impulsreferat durch einen Spezialisten werden die jeweiligen Fragestellungen unter Einbezug des Publikums mit verschiedenen Gesprächspartnern diskutiert.

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Den Auftakt macht am Freitag, 2. November, um 18 Uhr die Veranstaltung zum Thema "Hafen als Drehscheibe. Transformation als regionale Chance" mit Alain Thierstein, Professor an der Technischen Universität München und Mitglied des IBA Kuratoriums, als Referenten. In der von Eric Jakob, Geschäftsführer Regio Basiliensis, geleiteten Gesprächsrunde mit Martin Dätwyler von der Handelskammer beider Basel, Frédéric Duvinage, Direktor des Trinationalen Eurodistricts Basel, Anja Obermann von der Wirtschaftsregion Südwest sowie Peter Widmer, Vorstandsvorsitzender der Rhenus Alpina, geht es unter anderem darum, welche künftigen Herausforderungen für die Hafenwirtschaft in der Region bestehen.

Um Immigration und Integration geht es am Donnerstag, 8. November, 18.30 Uhr. Peter Gautschi von der Kantons- und Stadtentwicklung Basel Stadt wird in seinem Referat "Geschichte und Zukunft des Dreilands und seiner Grenzen" verschiedene Aspekte der Migration beleuchten. An der Diskussion beteiligen sich die Lörracher Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm, Christiane Eckert, Bürgermeisterin der Stadt Mulhouse, Professor Walter Leimgruber von der Uni Basel sowie Professorin Martina Löw, Technischer Universität Darmstadt und Mitglied des IBA Kuratoriums.

Weitere Veranstaltungen sind am 15. November und am 26. November, jeweils 18.30 Uhr. Themen werden sein "Das 3Land im Kontext der Strategie des Agglomerationsprogramms Basel" mit einem Impulsreferat von Patrick Leypoldt, Leiter Geschäftsstelle Agglomerationsprogramm Basel, und "Stadtplanung im 3Land" mit Fritz Schumacher, Leiter des Amtes für Städtebau und Architektur des Kantons Basel-Stadt.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an 3Land@iba-basel.net

Autor: bz