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07. Februar 2012
BZ-TIPP: TANZTHEATER
Innere Bilder aus der Dunkelheit
Das Stück "Hauchnah" hat am 9. Februar, Premiere im Theater Roxy in Birsfelden.
Im Theater Roxy in Birsfelden hat am Donnerstag, 9. Februar, 19.30 Uhr, das Stück "Hauchnah" von Stefanie Grubenmann und Patrick Becker Premiere. Im Rahmen einer Residenz in der Roten Fabrik in Zürich entwickelten die beiden Künstler diese Performance.
Es ist eine Performance über das Wesen der Dunkelheit, wo Gehörtes sichtbar wird. Über die inneren Bilder und woher sie kommen. Vielleicht sind sie die ersten und die letzten Bewohner dieser Erde. Seit 2005 entwickelt Stefanie Grubenmann Perfomances, die sich an den Rändern von Musik, Tanz und Bildender Kunst bewegen. Die Stücke kamen auch an Festivals und bei Institutionen zur Aufführung. Auch in Basel hat sie schon gewirkt: als Performerin beim Projekt "anders landen" von Cornelia Huber und in Projekten von Ann Allen mit.
Patrick Becker war nach dem Studium audiovisueller Gestalter, freier Kameramann, Cutter, Beleuchter und Tontechniker. Seit dem Abschluss 1992, entstanden Objekte und Fotografien wofür er 1996 den Basler Kunstpreis erhielt. 1997 folgte ein IAAB Stipendium in Montréal. Seit 2008 arbeitet er mit Stefanie Grubenmann. Nach der Uraufführung des Stücks in der Roten Fabrik in Zürich gestalten die Performerin und der Soundkünstler Patrick Becker einen Hör-Raum im Theater Roxy in Birsfelden (Schweiz), sichtbar für jeweils zehn Zuschauer.
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Die Hörreise ins Innere gleicht einer nächtlichen Autofahrt, wie auf der Homepage des Züricher Fabriktheater nachzulesen ist. Der Sitz ist weich und bequem. Im Dunkeln beginne zudem der der Blick langsam umherzuschweifen und Lichtblitze werfen Bilder in die Augen. Nach und nach begeben sich auch die Gedanken auf die Reise, eine persönliche, ins jeweilige Innere. Gehörtes wollen die Künstler in der Dunkelheit sichtbar machen.
Die Platzkapazität für diese Aufführung ist auf jeweils zehn Personen beschränkt, die Performance dauert 45 Minuten. Gespielt wird bis 12. Februar täglich 19.30 und 21 Uhr.
Autor: bz
