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18. Mai 2017 15:22 Uhr

Pharmakonzern

Novartis will am Hauptsitz in Basel 500 Stellen abbauen

Der Pharmakonzern Novartis will in den nächsten anderthalb Jahren am Hauptsitz in Basel rund 500 Stellen streichen. Gleichzeitig sollen 350 neue Arbeitsplätze aufgebaut werden.

  1. Novartis baut 500 Stellen ab, baut aber 350 neue auf. Foto: epa Keystone Steffen Schmidt

Ein Teil der 500 Stellen falle ganze weg, andere würden verlagert, beispielsweise nach Indien, gab Novartis am Donnerstag bekannt. Informationen der Badischen Zeitung zufolge handelt es sich dabei um Stellen mit niedriger Wertschöpfung.

Leuenberger sieht Standort gestärkt

Auf der andern Seite will der Konzern in der Region Basel rund 350 neue Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung schaffen. Der für die Schweiz zuständige Novartis-Manager Matthias Leuenberger sieht daher eine Stärkung des Standorts Basel; Netto gebe es keine Einsparungen.

Den vom Abbau in Basel betroffenen Angestellten verspricht Novartis eine respektvolle und faire Behandlung. Zu den Detail des Abbaus machte Novartis noch keine Angaben. Am Donnerstagnachmittag wurde die Belegschaft informiert, die nun im Konsultationsverfahren Vorschläge einreichen kann.

Zwei Produktionsstätten werden geschlossen

Diese Verfahren werde zwei bis drei Monate dauern, sagte Leuenberger in einer Telefonkonferenz. Novartis sieht unter anderem vor, auf dem Campus in Basel sowie in Schweizerhalle zwei alte Produktionsstätten zu schließen.

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In der Schweiz beschäftigt Novartis rund 13.000 Angestellte. Weltweit sind es 123.000.

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Autor: sda, bz