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10. Februar 2012

Operationen sollen schneller ablaufen

Basler Kliniken kooperieren.

BASEL (sda). Die Kliniklandschaft ist nicht nur hierzulande in Bewegung: Gestern kündigten das Universitätsspital Basel und das private Bethesda-Spital eine weitreichende Kooperation in der Orthopädie an.

Künftig wird das Unispital im Bethesda-Spital 20 Betten und einen Operationssaal für orthopädische Patientinnen und Patienten betreiben. Wie der Kooperationsvereinbarung der Kliniken weiter zu entnehmen ist, wird im Bethesda ein orthopädisches Chirurgenteam des Unispitals mit Spezialisten verschiedener Fachrichtungen im Einsatz sein. Ein Ziel der Zusammenarbeit bestehe darin, dass Patientinnen und Patienten künftig am geeignetsten Ort behandelt werden. Dabei sollen komplexe Orthopädie-Fälle im Unispital, leichtere Fälle im Bethesda-Spital behandelt werden. Dieses kann künftig in der Orthopädie das gesamte Leistungsspektrum von der Diagnose bis zur Nachbehandlung anbieten.

Von der Aufteilung der Patienten auf die zwei Spitäler erhoffen sich die Verantwortlichen unter anderem, dass die Operationszeiten verkürzt und die Belegung der Operationssäle optimiert werden. Zudem komme es zu einem Wissensaustausch. Schließlich sei die Kooperation auch in der Ausbildung des Ärzte-Nachwuchses von Nutzen. Bisher gab es im Bethesda keine Orthopädie-Operationen. Das Haus ist auf Rheumatologie und Manuelle Medizin sowie auf Wirbelsäulen- und Schmerzmedizin spezialisiert.

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Autor: sda