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13. Oktober 2017

"Müssen sie müde spielen"

USC-Basketballerinnen zu Gast bei den Krofdorf Knights.

BASKETBALL (gg). Der Deutsche mag es ja gern paritätisch, also gleich. Oder wenigstens annähernd gleich. Das ist in der Politik so, in der Wirtschaft auch, in der Kultur sowieso. Warum soll das also im Sport anders sein? Und so kommt es, dass in der zweiten Basketball-Bundesliga der Frauen nun eine Auswahl in der Gruppe Süd mitspielt, die in der vergangenen Saison noch der Gruppe Nord zugehörig war: die Krofdorf Knights. Ziel war es eigentlich, die Zahl der Mannschaften der Nordgruppe (bisher zwölf) der aus der Gruppe Süd (bisher elf) anzupassen. Dass es nun elf Teams im Süden sind und zehn im Norden, ist wieder eine andere Geschichte, nennt sich Fast-Parität und hat damit zu tun, dass Mannschaften ihr Startrecht nicht ausnutzten.

Nun spielen die Krofdorfer also in der Süd-Gruppe der zweiten Liga und sind am Sonntag (16.30 Uhr) Gegner des USC Freiburg. Beide Teams weisen nach drei Spieltagen 4:2 Punkte auf. Wenn die Eisvögel aus dem Breisgau den Ortsteil der hessischen Gemeinde Wettenberg im Landkreis Gießen bereisen, dann können sie es vermutlich in Bestbesetzung. Drei ausländische Spielerinnen bei den Hessen, die Lettinnen Alise Karlsone und Kate Aizsila sowie die US-Amerikanerin Erin Bratcher, haben 146 der 188 Krofdorfer Punkte erzielt. Da die Gastgeberinnen meist nur zwischen sechs und acht Spielerinnen aufbieten, heißt die Devise von Freiburgs Trainer Pierre Hohn: "Wir müssen sie müde spielen."

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Autor: gg