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18. August 2012

Baum blockiert Weg durch die Schlucht

"Schnelle Einsatztruppe" des Schwarzwaldvereins im Einsatz / Neue Treppe blieb verschont.

  1. Eine umgestürzte Fichte machte den Wanderweg durch die Wutachschlucht nahezu unpassierbar. Vor Ort informierte sich auch Revierförster Fritz Hugel (links), hier im Dialog mit Ernst Albert. Foto: oth

BONNDORF/WUTACH (oth). In diesem Jahr häufen sich die Fels- und Erdrutsche sowie die Zahl der umgestürzten Bäume über den Wanderweg durch die Wutachschlucht. "So extrem war es noch nie", sagt Ernst Albert, der schon seit vielen Jahren zu den engagierten Helfern des Schwarzwaldvereins zählt, wenn es um die Wegeunterhaltung geht. So war der Einsatz der "schnellen Einsatztruppe" des Schwarzwaldvereins am gestrigen Freitagmorgen in der Wutachschlucht gefordert. Unterhalb der Ewattinger Breitwiese war während des Gewitters in der Nacht zum Donnerstag eine mächtige Fichte auf den Wanderweg gestürzt, die es nun zu beseitigen galt. Am Donnerstag waren auf der Touristinfo in Bonndorf und am Kiosk Wutachmühle Beschwerden eingegangen, dass über den Wanderweg ein Baum liegt. Ernst Albert, der am Donnerstag mit einer Gästegruppe in der Schlucht unterwegs war, bekam die Situation vor Ort hautnah mit. "Es war schon kriminell, wie sich die Wanderer durch das Geäst der umgestürzten Fichte quälten", so Ernst Albert.

Da die Wetterfrösche für das Wochenende Sonnenschein pur angekündigt haben und deshalb viele Wanderer in der Schlucht erwartet werden, war rasches Handeln angesagt. So machten sich am Freitagmorgen in der Frühe Ernst Albert, Horst Reiner und Bruno Morath auf den Weg in die Schlucht, um das Hindernis, das den Weg in der Tat fast unpassierbar machte, wegzuräumen. Erleichtert waren die Helfer, dass die Fichte nicht vier Meter weiter flussaufwärts umgestürzt war. Dann nämlich wäre sie auf die neue Treppe geknallt, die man im vergangenen Jahr mit viel Aufwand gebaut hatte und die dem Gewicht wohl nicht standgehalten hätte. Die Folge wäre dann eine Sperrung des Wanderweges gewesen, und dies während der Hauptwanderzeit. Ein Bild vor Ort machte sich auch der Wutacher Revierförster Fritz Hugel.

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Autor: oth


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