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13. Juli 2012
Beeindruckende Vielfalt
Die dritte Riedwoche vom 28. Juli bis 12. August umfasst 69 Programmpunkte .
RIED. Die Bürgermeister der drei an der Riedwoche beteiligten Gemeinden sind begeistert und verbreiten Vorfreude auf zwei spannende und abwechslungsreiche Wochen. Schwanaus Bürgermeister Wolfgang Brucker und seine Kollegen Gerhard Borchert aus Neuried sowie Alexander Schröder aus Meißenheim haben am Mittwoch in einem Pressegespräch im Schwanauer Rathaus das Programm vorgestellt.
Die 69 Programmpunkte in der Zeit vom 28. Juli bis zum 12. August werden wieder präsentiert in einer dicken und zweisprachig deutsch-französisch gehaltenen Broschüre, die in einer Auflage von 10 000 Stück in den nächsten Tagen an alle Haushalte im Ried verteilt wird. Wie Wolfgang Brucker erläuterte, liegen weitere Exemplare in den Ortsverwaltungen aus. Eine stattliche Anzahl sei auch bei den Nachbarn im Elsass in den Tourismusbüros und Rathäusern verteilt worden. Die Broschüre selbst ist wie im vergangenen Jahr gestaltet und sorgt so für einen gewissen Wiedererkennungswert. Wie bisher läuft die Anmeldung direkt über die Veranstalter.Bürgermeister Gerhard Borchert zeigte sich begeistert über die "beeindruckende Vielfalt der Angebote, vom Schneckenhaus bis zum Paradiesvogel ist alles dabei", sagte er in Anspielung auf zwei Programmpunkte, die zum kreativen Gestalten auffordern. Von Neurieder Seite sei das Ballon-Glühen dabei wie auch das mittelalterliche Fest auf dem Ottenweierer Hof. Neu hinzugekommen und sicherlich einen Besuch wert sei das Theater Baal novo, das im Hof des Löwen die Irrfahrten des Odysseus nachspielen will.
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Für Meißenheim weist Bürgermeister Alexander Schröder auf das Bachpromenadenfest hin, aber auch auf den historischen Dorfrundgang mit den beiden Dorfkennern Julius Wohlschlegel und Norbert Huser. Gespannt sei er auch auf das "Schmökern unterm Apfelbaum". Brucker freut sich über den eindeutigen Schwerpunkt auf den Angeboten mit Pferden und Ponys, auf Kutschfahrten bei Vollmond oder bei Sonnenaufgang. Erstmals dabei sei Nonnenweiers Ortsvorsteherin Dagmar Frenk. Sie mache sich auf die Spurensuche der ehemals jüdischen Gemeinde inklusive eines Besuchs des jüdischen Friedhofs.
Unterstützt wird die Riedwoche in diesem Jahr wieder vom E-Werk Mittelbaden. Wie Anthea Götz erläuterte, sponsert das EWM die Aktion mit 2500 Euro und sorgt so – neben einigen anderen Werbeeinnahmen – dafür, dass an den Gemeinden selbst weniger als jeweils 1000 Euro an Kosten hängen bleiben. Was die Bemühungen um eine organisatorische Struktur für die Freizeitregion Ried betrifft, will man noch in diesem Jahr eine Entscheidung treffen. Wie Gerhard Borchert erläuterte, sei die naheliegende Lösung die Gründung eines Vereins.
Autor: Hagen Späth



