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10. März 2017

Blick auf den Gesamtweltcup

Martin Fleig bei Generalprobe der Paralympics am Start.

SKI NORDISCH (BZ). Nach der Heim-WM ist vor den Paralympischen Spielen. Ziemlich genau ein Jahr dauert es noch, bis im südkoreanischen Pyeongchang die zwölften Winter-Paralympics eröffnet werden. Das deutsche Nordic-Paraski-Team geht nach 14 Medaillen bei der überaus erfolgreichen Weltmeisterschaft Mitte Februar im bayerischen Finsterau voller Vorfreude und Tatendrang bei der Paralympics-Generalprobe an den Start. An diesem Freitag steigt das erste Weltcup-Rennen in Pyeongchang, vier weitere folgen bis Mittwoch, 15. März.

"Der Fokus der Reise liegt darauf, uns für 2018 bestmöglich auf die Bedingungen einzustellen", sagt Bundestrainer Ralf Rombach aus Freiburg. Das geht so weit, dass in Professor Matthias Scherge auch der wissenschaftlich-technische Berater der Nationalmannschaft mit nach Asien fliegt. Der Leiter des Geschäftsfelds Tribologie (Reibungslehre) im Freiburger Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM soll unter anderem die Sonneneinstrahlung und die Auswirkungen auf die Materialanforderung analysieren.

Für Schlittenfahrer Martin Fleig vom Ring der Körperbehinderten Freiburg geht es in Pyeongchang um den Gesamtweltcup. Dem zweimaligen Biathlon-Weltmeister von Finsterau fehlen derzeit 50 Punkte auf den jungen Ukrainer Taras Rad. "Es stehen noch zwei Sprint-Rennen an. Die liegen mir eigentlich nicht so", dämpft Fleig die Erwartungen, gibt aber zu: "Wenn ich Taras noch einhole, wäre das der schöne Abschluss einer unvergesslichen Saison." Fleigs zuletzt von einer Erkältung gehemmter Vereinskollege Nico Messinger (mit Guide Lutz Klausmann vom SV St. Georgen) möchte im stark besetzten Feld der Männer mit Sehbehinderung die Top acht angreifen.

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Autor: bz