Über Östersund zur WM

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 11. Januar 2019

Behindertensport

Zweiter Para-Weltcup mit sechs Schwarzwälder Wintersportlern.

BEHINDERTENSPORT (BZ). Am Samstag steigt der zweite Weltcup des Winters für die Para-Skilangläufer und Para-Biathleten im schwedischen Östersund. Bundestrainer Ralf Rombach aus Freiburg sieht die Weltcup-Premiere in der Provinz Jämtland als Startschuss in die intensive Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Februar in Prince George/Kanada.

Mit zehn Sportlerinnen und Sportlern (plus zwei Begleitläufern sehbehinderter Athleten) ist die deutsche Nationalmannschaft am Mittwoch gen Norden gereist. Fünf Rennen stehen bis zum 18. Januar auf dem Programm, drei im Langlauf, zwei im Biathlon.

Im Schlitten startet unter anderem Martin Fleig vom Ring der Körperbehinderten Freiburg. Bei den Männern der stehenden Konkurrenz ist Alexander Ehler aus Kollmarsreute, der für den SV Kirchzarten antritt, wieder mit von der Partie. Bei den Männern mit Sehbehinderung wollen Nico Messinger (Ring der Körperbehinderten Freiburg) und sein Guide Lutz Klausmann überzeugen.

Hinzu kommen bei den Männern stehend der 19-jährige Allgäuer Marco Maier (SV Kirchzarten) und in der sitzenden Konkurrenz die erst 14-jährige Debütantin Merle Menje aus Gottmadingen (StTV Singen) sowie Patrik Fogarasi (SV Kirchzarten) aus dem sächsischen Frankenberg. Für den 43-jährigen ehemaligen Para-Kanuten ist es der erste Auslandseinsatz mit den deutschen Para-Skilangläufern und -Biathleten. "Ich will mich besser präsentieren als vor einem Jahr in Oberried", sagt Fogarasi. Helfen soll ein Schlitten, der halb so wenig wiegt wie jener, mit dem er im Januar 2018 beim Heimweltcup im Nordic-Center Notschrei sein Debüt gefeiert hat. Damit sollte Fogarasi schneller unterwegs sein.