Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
18. Juli 2012
Beifall für Oberwindens "Spasski"
Hauptversammlung des Schachclubs / Der Wiederaufstieg in die Oberliga bleibt das erklärte Ziel.
WINDEN. Der Schachclub Oberwinden traf sich im Vereinslokal "Adler" zur Jahreshauptversammlung. Der Andrang war im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer – möglicherweise, weil Vorsitzender Michael Kammerer diesmal keine großen sportlichen Erfolge zu verkünden hatte.
In der vorletzten Saison wurde endlich der Aufstieg in die Oberliga erkämpft. Leider bleibt es vorerst bei diesem Debüt. Den Klassenerhalt schafften die "Schachmeister" aus Oberwinden nämlich leider nicht. Zwar ging manches Turnier recht knapp verloren, aber am Ende hat es eben nicht gereicht. Beim letzten Turnier fehlte jede Hoffnung auf den Klassenerhalt, so dass die Mannschaft gar nicht mehr angetreten war. Die anderen Mannschaften schlugen sich am Brett gut und belegten vordere Plätze oder hatte, wie die Vierte Mannschaft, sogar den Aufstieg (in die A-Klasse) in der Tasche.
Erfolgreicher war der Schachclub bei finanziellen Aktivtäten: Dazu trug das Jubiläum der Schindlejokel Niederwinden bei: Der Schachclub übernahm in der Halle in Niederwinden die Bewirtung und betreute in der Halle in Oberwinden das Nachtlager. Auch die "Adler"-Bar an Fasnet und das Dorffest Oberwinden halfen die Vereinskasse gu füllen. Auch spielerisch war das Dorffest mit 72 Teilnehmern am Blitzschachturnier ein großer Erfolg. Nur das "Schachblatt" konnte trotz vieler Unterstützer die Druckkosten nicht einbringen. Unterm Strich konnte Schatzmeister Bernhard Blattmann aber einen Vermögenszuwachs vermelden.
Werbung
Die Jugendarbeit, betreut durch Alexander Lang und Thomas Ruf, war wieder ein Erfolg. Bei den Kinderferienprogrammen in Elzach und Winden war die Nachfrage mit 24 Kindern beachtlich. Auch Turniere wie mit dem Schachclub Simonswald sind beim Nachwuchs beliebt.
Eigentlich hatte man eine lange Eh-rungsliste vorbereitet, aber nur wenige Kandidaten waren da. Eine besondere Ehrung erhielt für 40 Jahre Mitgliedschaft Klaus Burger, im Ort allgemein als "Spasski" bekannt – in Anlehnung an den berühmten Schachweltmeister in den 1960er Jahren, Boris Wassiljewitsch Spasskij aus Leningrad. Für Windens "Spasski" gab es Geschenke, Urkunde und die Goldene Ehrennadel für langjähriges Engagement in vielen Funktionen.
Die Neuwahlen der halben Vorstandschaft waren reine Formsache (siehe unten). Bürgermeister Clemens Bieniger dankte dem Schachclub und wünschte viel Erfolg beim neuen Versuch in die Oberliga aufzusteigen.
Autor: Helmut Häringer



