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18. Juli 2012

Beifall für vergnüglichen Wettstreit

Das wieder aufgelegte Spiel ohne Grenzen in Nonnenweier fand auf Anhieb viele Teilnehmer und zahlreiche Zuschauer.

  1. Erbsenzähler – mit Strohhalm: Der Spielspaß kannte keine Grenzen. Foto: w.  künstle

SCHWANAU-NONNENWEIER. Enorm war das Interesse am Spiel ohne Grenzen, das die Vereinsgemeinschaft Nonnenweier am vergangenen Wochenende nach 35 Jahren hat wieder aufleben lassen. Nicht nur Teilnehmer waren dafür zahlreich auf den Rheinsportplatz gekommen, sondern auch Zuschauer.

Obwohl Petrus phasenweise nicht immer hold war, zeigte er doch jedes Mal in den wichtigen Momenten der spaßigen Wettkämpfe ein Einsehen und ließ die Sonne durchscheinen. So auch beim Fassanstich am Samstagabend, den der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Michael Schiff, assistiert von Ortsvorsteherin Dagmar Frenk, vornahm. Ein geselliges Beisammensein war die Spielernacht, zu der auch ein Karaokewettbewerb gehörte, bei dem Nonnenweier den "Singstar mit Hits aus den 70er Jahren" suchte.

Bürgermeister Wolfgang Brucker wünschte der Veranstaltung am Sonntag viel Erfolg "und dass alle Teilnehmer unverletzt die Spiele beenden können". Der Morgen war geprägt von einem Festgottesdienst auf dem Spielgelände des Fußballclubs. Diakon Martin Lampeitl brachte in der Predigt den Glauben an Gott mit dem Sport an diesem Festtag geschickt mit mitgebrachten Sportgeräten in Verbindung. Am Mittag schließlich starteten zwölf Gruppierungen und Vereine mit rund 100 Teilnehmern mit den Wettbewerbspielen. Dabei hatten die eingesetzten Schiedsrichter alle Hände voll zu tun, den Teilnehmern die Regeln der einzelnen Spiele zu erklären, die dann freilich überaus fair und vor allem zum Spaß aller über die Bühne gingen. Das Publikum quittierte das Vergnügen stets mit viel Beifall.

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Beispielsweise mussten die Teilnehmer bei einem Parcours mit einem Steckenpferd über Hindernisse springen, mit einem Tennisball Angelwerfen in einem Schwimmbecken beherrschen, Luftballons aufblasen und mit dem Fuß austreten, zu Fünft auf einem Ski vorwärts kommen, Bierkisten mit Hilfe von Kegeln transportieren, Wasser pumpen, mit Wasserbechern um die Wette rennen, Torwandschießen und anderes mehr.

Am Ende ermöglichten es Sponsoren, dass alle Mannschaften mit einem Preis bedacht werden konnten. Die Feuerwehrabteilung Nonnenweier errang als Gesamtsieger den von der Ortsvorsteherin Dagmar Frenk gestifteten Wanderpokal. Den zweiten Preis errang der FC Nonnenweier I, Dritter wurde der TuS Nonnenweier. Michael Götze und Michael Schiff zeichneten zudem zwei Teams mit Preisen aus, die über den ganzen Tag hinweg mit ihren originellen Kostümen begeisterten, die Ministranten und die Schalmeienkapelle.

Autor: Helmut Hunderpfund