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03. September 2010 09:40 Uhr
Bauvorhaben
Bekommt Basel die größte Event-Halle der Schweiz?
Konkurrenz für Zürich. Ein Investor hat vor, in Basel die größte Mehrzweckhalle der Schweiz zu bauen. Von Herbst 2015 an könnten große Konzerte, Show- und Sportereignisse im Dreiland stattfinden.
BASEL (sda). Der Immobilienentwickler Losinger Construction AG plant bei Basel die größte Event- und Sporthalle der Schweiz. Das mehrere hundert Millionen Franken teure Projekt des US-Architekten Chad Oppenheim soll neben dem Fußballstadion St. Jakob-Park auf dem Hagnau-Areal in Muttenz (Baselland) entstehen, wie die Losinger Construction AG am Donnerstag mitteilte. Diesen Standort habe man nach Prüfung verschiedener Varianten in der ganzen Schweiz gewählt.
Vorgesehen ist eine Überbauung mit einer Nutzfläche von 90 000 Quadratmetern. Im Zentrum des von der Basler Zeitung schon am Donnerstag publik gemachten Projekts steht eine Arena mit einer Event- und Sporthalle. Diese kann bis zu 15 000 Personen fassen. In die Arena sollen eine zweite, kleinere Halle mit Platz für 5000 Personen sowie ein 3000 Quadratmeter großes VIP-Dorf integriert werden.Die Arena allein kostet rund 88 Millionen Euro. Nach den Vorstellungen der Entwickler sollen diese Kosten mehrheitlich von den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt getragen werden. Käme diese Beteiligung, mit der sich die beiden Basel auch die Steuerung des Betriebs sicherten, nicht zustande, würde es für die Halle sehr schwierig, sagte ein Losinger-Vertreter auf Anfrage.
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Neben der Arena sollen sechs weitere, vielseitig nutzbare Gebäude entstehen. In diesen sind ein Hotel und Verkaufsgeschäfte geplant. Zudem sollen Lokalitäten für Bildung, Medizin, Fitness und Wellness sowie Büros und Wohnraum geschaffen werden.
Die neue Arena böte nach Angaben der Promotoren auch Ersatz für die St. Jakobhalle, in der unter anderem das ATP-Tennisturnier Swiss Indoors veranstaltet wird. Die Halle ist sanierungsbedürftig. Sie könnte dereinst für den Breitensport genutzt werden. Die Arena soll der Region Basel zu Veranstaltungen von Weltrang verhelfen. Die Halle würde laut den Promotoren von der Akustik her den höchsten Ansprüchen genügen.
Falls das Projekt den nötigen politischen Rückhalt findet, konnte die Baubewilligung laut den Planern in zwei Jahren vorliegen. Dann könnte 2014 mit den Bauarbeiten begonnen werden.
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Autor: amp


