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20. Januar 2015

Bellêmois vom Fasnetvirus infiziert

Die Regenbogennarren aus der französischen Partnerstadt genießen närrisches Treiben in Weizen.

  1. Der Leiterwagen mit dem Calvados war immer dabei! Foto: Jutta Binner-Schwarz

STÜHLINGEN-WEIZEN. Fasnächtliche Begeisterung bei den Bellêmois: Kennerinnen und -kenner der alemannischen Narretei und absolute Neulinge ließen sich bereitwillig vom närrischen Geißen-Fasnachts-Virus in Weizen infizieren. Bevor sie aber ganz ins Kleggau-Narrentreffen eintauchten, gab es erst einmal einen närrischen Grundkurs in den Schlossnarrenstuben Bonndorf. Günter Hany erzählte den französischen Gästen fundiert und lebendig vom Fasnet-Brauchtum der Region, Jeannette Gubler und Sandra Fechtig übersetzten seine Ausführungen. Hier lernten die Bellêmois sogar einen Teil Maskenträger und Gruppen kennen, denen sie während der nächsten Tage begegneten. Kurz darauf enterten die 35 Französinnen und Franzosen, darunter viele im Regenbogenhäs, aber auch einige in Zivil, das Weizener Geschehen. Dabei gefiel ihnen das bunte Programm in der Ehrenbachhalle und in den Buden und Bars genauso wie die Teilnahme an den beiden Umzügen. In den Weizener Gassen verteilten die französischen Närrinnen und Narren manch ein Gläschen vom mitgebrachten Calvados, den sie stilecht in der überdimensionalen Holzflasche auf einem Leiterwagen transportierten. Natürlich waren die Narreneltern Ghiles und Ghislaine Joseph sowie Komiteepräsident Jean-Pierre Jacob auf Einladung der "Wizzemer Geiße" um Narrenvater Christian Schelble auch beim Zunftmeisterempfang mit von der Partie.

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Zwischen all den närrischen Programmpunkten genossen die Bellêmois die erholsame Rundumversorgung in ihren deutschen Gastfamilien sehr. Schon am Montag hieß es wieder, erschöpft und müde, aber glücklich vom Wutachtal Abschied zu nehmen.

Autor: Jutta Binner-Schwarz