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13. Oktober 2017

2016 verlief zufriedenstellend

Der Bernauer Gemeinderat stellt die Jahresrechnung für alle Haushalte fest.

BERNAU. Über die Jahresrechnung 2016 des Gemeindehaushaltes sowie d des Kur- und Wintersportbetriebes und der Wasserversorgung hat der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am Montag beraten und sie beschlossen. Vorgestellt wurde das umfangreiche Zahlenwerk in Auszügen mit den wichtigsten Positionen von Rechnungsamtsleiter Martin Haarbeck.

Die Gesamtfinanzierung habe sich positiv entwickelt, sagte der Rechnungsamtsleiter in der Gemeinderatssitzung.

Zu Beginn des Jahres 2016 habe das Konto 1 132 839 Euro ausgewiesen, am 31. Dezember waren es dann 1 314 425 Euro. Rückläufig waren die Gewerbesteuereinnahmen mit 485 000 Euro – im Vorjahr hatte Bernau Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 713 200 Euro verzeichnet. Zustande gekommen sei das hauptsächlich durch Gewerbesteuerrückzahlungen in Höhe von 115 000 Euro. Durch einen höheren Hebesatz hat sich die Kreisumlage um 77 000 Euro erhöht.

Hauptinvestitionen im Jahr 2016 waren Straßensanierungen (48 155 Euro), der Kauf eines Radladers für den Gemeindebauhof (40 000 Euro), die Automation für die Kläranlage (39 330 Euro) und die Erstellung des Masterplans für den Aufbau eines örtlichen Breitbandnetzes (30 200 Euro).

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Insgesamt erzielte die Gemeinde im allgemeinen Haushalt einen Überschuss in Höhe von 58 545 Euro.

Rund 51 000 Euro Verlust bei der Wasserversorgung

Bei der Wasserversorgung der Gemeinde ist ein höherer Jahresverlust zu verzeichnen, erfuhren die Ratsmitglieder. An Wassergebühren nahm die Kommune 101 989 Euro ein. Beispielsweise durch höhere Abschreibungen in Höhe von 12 260 Euro entstand ein Jahresverlust in von 50 852 Euro. Beim Abwasser ist hingegen ein positives Ergebnis in Höhe von 3237 Euro zu verzeichnen.

Im Wintersportbetrieb 2016 waren die Skiliftkartenerlöse mit 76 094 Euro eher bescheiden, wie es hieß, während im Kurbetrieb der Fehlbetrag verringert werden konnte.

Die Gesamtergebnisrechnung Kur- und Wintersportbetrieb weist im Jahr 2016 einen Fehlbetrag in Höhe von 195 726 Euro aus, davon im Kurbetrieb 68 464 Euro und im Skiliftbetrieb 127 26262 Euro.

Mit dem ordentlichen Haushaltsergebnis zeigte sich Bürgermeister Rolf Schmidt zufrieden.

Der Bernauer Gemeinderat hat das Ergebnis der Jahresrechnung 2016 einstimmig festgestellt, ebenso das Ergebnis des Kur- und Wintersportbetriebes des gleichen Jahres. Der Feststellungsbeschluss wird der Rechtsaufsichtsbehörde mitgeteilt und öffentlich bekanntgemacht. Bürgermeister Schmidt dankte Rechnungsamtsleiter Martin Haarbeck für die hervorragende Arbeit, was am Ratstisch mit Beifall bestätigt wurde.

Autor: Ulrike Spiegelhalter