Clowns kommen zur Geisterstunde

Stefan Pichler

Von Stefan Pichler

Do, 30. August 2018

Bernau

Das Theater "Kakerlaki" zeigt in Höchenschwand sein neues Programm zu Gespenstern und Co.

HÖCHENSCHWAND (spi). Beste Familienunterhaltung bot das Clowntheater "Kakerlaki" im gut besetzten Kursaal des "Haus des Gastes". Mit ihrem neuen Tourneeprogramm gehen Clown Beppo und sein neunmalkluger "Chef" Ferdinand der Frage nach, ob es tatsächlich Geister, Vampire und Gespenster gibt oder nicht.

Auf Grund des unbeständigen Wetters hatten die beiden Clowns ihre Show vorsichtshalber vom Kurpark in den Kursaal verlegt, wo rund 50 Kinder die Späße hautnah auf der Bühne verfolgen konnten.

Da Gespenster und Vampire bekanntlich nur zur Nachtzeit ihr Unwesen treiben, hatten die beiden Clowns ihre Geister-Show auf Tätigkeiten rund um das zu Bett gehen aufgebaut. Umständlich wurden zu Beginn mit riesigen Zahnbürsten die Zähne geputzt und natürlich erfolgte vor dem Schlafen der Gang aufs Klo, wo Beppo, wie konnte es anders sein, von einem Krokodil in den Popo gebissen wurde. Die Schreie des Clowns quittierten die Kinder mit lautem Lachen.

Nach dem Lied vom Sandmännchen las Ferdinand eine ganz, ganz gruselige Gute Nacht Geschichte von zwei Kindern, die im Wald die Hexe Wackelzahn trafen, die auf einem riesigen Wolf ritt. Natürlich verbesserte Clown Beppo unter dem Gelächter der Kinder den neunmalklugen Ferdinand dauernd, so dass dieser die Geschichte mehrmals neu beginnen musste.

Da die Geister ja bekanntlich immer um Mitternacht ihr Unwesen treiben, sangen die Beiden das Lied von der Geisterstunde und Beppo ließ die Turmuhr zwölf Mal schlagen. Die anschließenden Gespräche drehten sich dann um die Existenz von Geistern, Vampiren oder Hexen. Während Beppo dies verängstigt bejahte, beruhigte Ferdinand mit der Feststellung, dass es gar keine Geister gäbe, zumindest nicht in Höchenschwand. Als verkleidetes Gespenst gelang es dann aber Beppo in der Folge, Ferdinand von der Existenz von Geistern zu überzeugen.

Als dann ein Geräusch zu hören war, holten beide eine große rote Kiste auf die Bühne, aus der plötzlich die Hexe Wackelzahn über den Deckel schaute. Wenig später folgte der kleine, offenbar von der Hexe verzauberte Beppo. Zum Vergnügen der Kinder spielten nun Beppo und Ferdinand eine Szene, bei der die Hexe den Zauber nur unter der Bedingung lösen wollte, wenn Beppo der Hexe bestätigte, dass sie schön sei, was dieser natürlich nicht tat.

Die unterhaltsame Stunde mit den beiden Clowns endete mit der Beantwortung der Frage: "Wann geht die Geisterstunde zu Ende?"

Ferdinand und Beppo boten in dem rund einstündigen Programm wieder beste Familienunterhaltung für alle Altersgruppen. Sie haben mit dieser gelungenen Vorstellung wieder viele neue Freunde auf dem Höchenschwanderberg gefunden.