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19. Juni 2017

Höchster Punkt und steilste Abfahrt

Zwei Strecken des Black Forest Ultra Bike-Marathons gingen auch durch Bernau / Namentliche Begrüßung an Verpflegungsstation.

  1. Schönes Wetter, schwere Strecken: Der Black Forest Ultra Marathon streifte auch Bernau. Foto: U.Spiegelhalter

  2. Flinke Kinderhände warten auf die Teilnehmer, um sie mit Erfrischungen zu versorgen. Foto: Ulrike spiegelhalter

BERNAU. Bei strahlend schönem Sommerwetter fand am gestrigen Sonntag die 19. Auflage des Black Forest Ultra-Bike-Marathons mit etwa 4700 Teilnehmern statt. Zwei der fünf angebotenen, verschieden langen und schwierigen Strecken tangierten wiederum die Gemarkung Bernau. Bei der großen Verpflegungs- und Servicestelle an der Talstation des Hofeck-Liftes war mit 66 Kilometern nach dem Start in Kirchzarten gut die Hälfte der 117 Kilometer langen Ultra-Strecke mit einem Höhenunterschied von insgesamt 3150 Metern erreicht.

860 Teilnehmer waren es, darunter 30 Frauen, welche diese längste Strecke des Marathons gewählt hatten. Auch der Power Track mit 89 Kilometern mit Start in Hinterzarten und einem Höhenunterschied von 2300 Metern führte durch Bernau. Diese Strecke wählten 330 Biker, darunter ebenfalls 30 Frauen. Die Teilnehmer beider Strecken hatten von Bernau aus dann noch 51 Kilometer bis zum Ziel zu strampeln.

Die Hofeck-Station war unter anderem mit 1000 Metern einer der höchsten Punkte der gesamten Strecke, hier wurde auch die Zwischenzeit gemessen und nach Kirchzarten durchgegeben. Wer Bernau nicht spätestens um 13.15 Uhr erreicht hatte, wurde aus dem Rennen genommen.

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Mit dem Anstieg von Menzenschwand hinauf zum Kaiserberg und von der Verpflegungsstelle zur Bergstation des Liftes mussten mit die steilsten Stellen der gesamten Black Forest Ultra Marathon-Strecke gemeistert werden, und danach auch gleich noch die steilste Abfahrt vom Bernauer Kreuz hinunter nach Todtnau. Diese war in diesem Jahr besonders schwierig, da die Telekom hier einige tiefe Gräben und Löcher für eine Kabelverlegung ausgehoben hat, die gut gesichert und früh genug von einem Streckenposten deklariert werden mussten. Den Bike-Service an der Hofeck-Verpflegungsstelle betreuten außer Sport-Thoma-Sportler der Radabteilung der Skizunft Bernau.

Die Skizunft sorgte für reibungslosen Ablauf

Die Skizunft sorgte auch wie gewohnt für einen reibungslosen Ablauf in Bernau mit mehr als 50 Helfern, mit Hartwig Günther als Hauptorganisator an der Spitze, unterstützt vom Skizunft-Vorsitzenden Hubert Baur. Die Skizunft zeichnete auch für die gesamte Strecke mit Auszeichnung und Präparierung verantwortlich. Ein Markenzeichen für Bernau ist, dass Hartwig Günther jeden Teilnehmer namentlich begrüßt, der an der Verpflegungsstelle vorbeikommt, die wie immer reichlich mit allem bestückt war, was des Bikers Herz erfreut.

Die Teilnehmer der Ultra-Strecke waren schon morgens um 7.30 Uhr in Kirchzarten gestartet, bereits um 9.56 Uhr erreichte die Spitzengruppe mit fünf Bikern die Verpflegungsstelle in Bernau, die sich einen großen Vorsprung erarbeitet hatte. Nach und nach kamen nach Einzelfahrern und kleineren Gruppen die größeren Pulks an und nahmen dankend die von flinken Kinderhänden gereichten Erfrischungen an.

18 Bernauer Biker haben in diesem Jahr an den verschiedenen Streckenangeboten teilgenommen, davon die meisten vom "Racing-Team Holzbau Kaiser", die allerdings den Short-Track mit 43 Kilometern wählten und somit nicht selbst durch Bernau kamen. Sieben Biker aus Bernau wählten außerdem den Power-Track mit 89 Kilometern und am längsten und schwierigsten Ultra-Bike über 117 Kilometer nahmen schließlich Heiko Thissen, Holger Strittmatter und Jürgen Bohnert teil.

Autor: Ulrike Spiegelhalter