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07. Februar 2012

Neue Schilder gegen Parkchaos

Bürgermeister Rolf Schmidt erarbeitet mit dem Landratsamt Schritte gegen die herrschenden Verkehrsverhältnisse in Bernau-Hof.

  1. An mehreren Stellen gilt jetzt absolutes Halteverbot. Foto: U.Spiegelhalter

BERNAU. Die fast untragbare Verkehrs- und Parksituation an Winterwochenenden im Ortsteil Hof ist weitgehend bekannt. Besonders schlimm war es am Chaossonntag, 15. Januar, als so gut wie nichts mehr ging. Daraufhin hat Bürgermeister Rolf Schmidt umgehend mit den zuständigen Polizeidienststellen und der Straßenverkehrsbehörde beim Landratsamt ein Parkkonzept als ersten Schritt erarbeitet, das auch direkt umgesetzt worden ist.

Danach ist in Bereichen entlang der Zufahrtsstraße zwischen Goldbach und Hof und im Ortsteil selbst durch aufgestellte Schilder das Parken nicht erlaubt. Hierüber berichtete der Rathauschef in der jüngsten Gemeinderatsitzung.

Innerhalb des Ortsteils Hof gilt für den Hirschenplatz ein absolutes Parkverbot, damit für Bus und im Notfall Feuerwehrfahrzeuge eine Zu -und Rundfahrt möglich ist. Entlang der Verbindungsstraße Dorf – Hof wird in Fahrtrichtung Hof einseitig ein Parkstreifen ausgewiesen. Auf der Gegenfahrbahn in Richtung Dorf sind neben Parkbereichen drei Ausweichbereiche mit absolutem Parkverbot eingerichtet und entsprechend gekennzeichnet worden.

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Falls wieder eine Überlastung droht, soll der Verkehr bereits im Ortsteil Goldbach über den zur Einbahnstraße umfunktionierten Hasenbuckweg in Richtung Dorf abgeleitet werden. Am Hasenbuckweg sind eventuell weitere Parkflächen am Straßenrand möglich. Man war sich einig, dass dieses Konzept nur wirksam umgesetzt werden kann, wenn eine entsprechende Überwachung und Regelung durch befugte Personen gewährleistet ist, weil mitunter Schilder ignoriert werden. Auf einen Aufruf im Mitteilungsblatt der Gemeinde hat sich nach Auskunft des Bürgermeisters bisher niemand gemeldet. Die Polizei wird zwar Kontrollen durchführen, aber nicht den Verkehr regeln. Gegebenenfalls soll die Feuerwehr eingesetzt werden.

Festgestellt wurde, dass die wenigsten Parker den Hofecklift benutzen, die meisten Besucher sind Schneeschuhgänger, Tourenskifahrer, Wanderer und vor allem Leute, die mit dem Pistenbully hinauf zur Krunkelbachhütte wollen, um dann mit dem Schlitten abzufahren.

Am Ratstisch wurde vorerst von Strafzetteln Abstand genommen, um die Gäste nicht zu vergrellen. Man möchte zunächst mit der neuen Park- und Halteverbotsordnung Erfahrungen sammeln und den Betrieb weiter beobachten. Vorgeschlagen wurde, die "Verursacher" des Verkehrs- und Parkchaos an einer Lösung zu beteiligen. Der anwesende Krunkelbachwirt zeigte sich bereit, zu einer Lösung jederzeit beizutragen. Im März sind die Hofer Bürger zu einer gemeinsamen Besprechung zur Lösung der Probleme eingeladen.

Autor: Ulrike Spiegelhalter