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05. Februar 2012 19:18 Uhr

Wintersport

Schlittenhunderennen in Bernau – 600 Hunde jagen durch das Tal

"Sensationell" – die Organisatoren des Bernauer Schlittenhunderennens haben viel Lob abbekommen. Und auch das Wetter machte mit, so dass Hunde, Musher und mehr als 4000 Zuschauer zufrieden waren.

  1. Voller Kraft jagen die Gespanne hinaus auf die Strecke. Foto: Sebastian Barthmes

  2. Gleich nach der Durchfahrt durchs Ziel werden die Gespanne von den Helfern der Rennleitung erfasst. Foto: Sebastian Barthmes

Sonnenschein und Kälte: Die Wetterbedingungen für die verschiedenen Schlittenhunderennen am Samstag und Sonntag in Bernau waren sehr gut. Die Schlittenhundeführer (Musher) und auch die Organisatoren waren zufrieden. 4054 Gäste waren an beiden Tagen an die Strecke gekommen (Fotos).

"Sensationell", "hervorragend", "sehr gut" – das Lob der teilnehmenden Musher für das Rennen, die Rahmenbedingungen und die Organisatoren fiel stets gut aus. Am Freitag waren die Sportler mit ihren zwei- und vierbeinigen Begleitern angereist, schnell war rund um das Start- und Zielareal eine Wohnwagensiedlung herangewachsen.

Kostenlose Busse für die Zuschauer

107 Musher mit bis zu 600 Hunden hatten sich für die Rennen angemeldet: Sie starteten mit sechs, vier oder einem Hund (Skijöring auf Langlaufski) über verschiedene Distanzen. Der sportliche Erfolg war wichtig, ging es doch unter anderem um die Deutsche Meisterschaft und die Qualifikation für die Europa- und Weltmeisterschaft.

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Während sich die einen Hunde noch von ihrem Herrchen massieren ließen, zerrten andere schon ungeduldig an den Leinen, um endlich lossprinten zu können. Kaum zu halten waren sie, wenn sich die Gespanne unter den neugierigen Blicken der Zuschauer zum Start begaben. Angeregt müssen sich die Hunde ausgetauscht haben – durch das Bellen und Jaulen waren die ausführlichen Kommentare und Informationen zum Sport und zur Gemeinde Bernau manchmal kaum zu verstehen.

Musher und Tiere konnten sich nach dem Rennen nur kurz ausruhen, bevor sie sich für die Abfahrt bereit machten. Die Zuschauer stiegen aber wieder bequem in die kostenlosen Busse, um zu den eigenen Autos zurückgebracht zu werden.

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Autor: Sebastian Barthmes