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03. Februar 2012

Schüler ermitteln die besten Wintersportler

Kreisjugendskitag in Bernau und Menzenschwand / Auf den Pisten, der Loipe und auf der Sprungschanze herrschten gute Bedingungen.

  1. Foto: Sebastian Barthmes

  2. Stolz zeigen die Sieger der Alpin-Wettbewerbe (links) und der Nordisch-Wettbewerbe ihre Urkunden, die sie bei den Kreisschülerskitagen in Bernau und Menzenschwand erhalten haben. Foto: Ulrike Spiegelhalter/Sebastian Barthmes

BERNAU. Bei schönem, aber ziemlich kaltem Winterwetter, dazu bei besten Pistenverhältnissen wurde am Dienstag der alpine Teil des 39. Kreisjugendskitages am Köpfle I-Lift in Bernau ausgetragen. Und am Donnerstag gingen dann die Langläufer und Skispringer in Menzenschwand an den Start. In Bernau war die Skizunft für den Ablauf verantwortlich und in Menzenschwand der Skiclub.

Vor einigen Jahren ist die Teilnehmerzahl zugunsten des sportlichen Aspektes auf eine Mannschaft je Schule – Mädchen und Jungen – reduziert worden und dennoch waren die Zahl Anmeldungen wieder sehr groß. 220 Schüler aus 23 Schulen des Kreisgebietes waren in Bernau am Start, aus 14 Grundschulen und neun weiterführenden Schulen, die in 36 Schulmannschaften antraten.

Zwei anspruchsvolle Riesenslaloms waren ausgesteckt worden – für die Grundschüler und für die weiterführenden Schulen. Dank der guten Pistenverhältnisse und keiner großen Pause zwischen den beiden Durchgängen konnte das Rennen zügig und ohne Zwischenfälle stattfinden. Danach ging es ins Hans-Thoma-Kurhaus zur Spagettiparty.

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Die Zeit bis zur Siegerehrung verkürzten zum großen Vergnügen der Schüler die "Kakerlakis". Nicht lange nach Abschluss des Rennens waren die beiden Durchgänge ausgewertet, alle Urkunden geschrieben und für jede Schule eine 40 Seiten umfassende Ergebnisliste im Rathaus gedruckt.

Minus 12 Grad kalt war es noch am Donnerstagmorgen in Menzenschwand, im Laufe des Vormittages stieg die Temperatur immerhin auf Minus neun Grad. Damit die Schüler aber nicht all zu lange in der Kälte ausharren mussten, hatten die Organisatoren eine Busverbindung zwischen dem Kurhaus und der Loipe eingerichtet: Die Mannschaften wurden pünktlich zu ihrem Start dorthin gefahren und nach ihrem Rennen wieder ins Warme gebracht. Manch einer habe seine Kräfte überschätzt und nicht richtig eingeteilt, sagte ein Beobachter. Aber offensichtlich habe der Tag, der ohne Unfälle zu Ende gegangen ist, allen Teilnehmern Spaß gemacht. Eine kleine Hürde mussten die Organisatoren am Schluss überwinden: Weil Betreuer mehrfach durch die Zielschranke gelaufen waren, mussten sie nach Ende des Wettbewerbs einige Zeit rechnen, um die Fehler auszumerzen. Mit Verspätung gab es dann aber doch die Urkunden und Medaillen – und davor eine Stärkung.

Autor: Ulrike Spiegelhalter und Sebastian Barthmes