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29. Dezember 2011
Fortschritt zum Jahresende
Gemeinderat Biederbach leitet am Ende von 2011 noch einige zukunftsweisende Vorhaben ein.
BIEDERBACH. Noch einige entscheidende Punkte für die Zukunft des Ortes bewältigte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung im Jahr 2011, um geplante Investitionen 2012 so bald wie möglich verwirklichen zu können.
Mit im Vordergrund stehen die weitere Sanierung des Schulgebäudes, die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Ortsmitte, sowie der Lückenschluss beim Geh- und Radweg an der Landesstraße 101. Zu guter Letzt soll auch nicht vergessen werden, dass der Schützenverein durch die flexible Zuschussbewilligung des Gemeinderates für seinen Schießhallenneubau keinen außergewöhnlichen Kredit aufzunehmen braucht. Wie beim ersten Bauabschnitt präsentierte Architekt Karl-Peter Möhrle vom gleichnamigen Büro in Freiburg eine detaillierte Bestandsaufnahme für die insgesamt 56 Meter lange Nordfassade des Grundschulgebäudes. Seine Reparatur- und Sanierungsvorschläge, die von sinnvollen Dämmungen bis hin zum Fenstertausch im Flur gingen, waren dem Gemeinderat bis auf einige kleinere Nachfragen schlüssig, so dass das Architekturbüroeinstimmig mit den endgültigen Planungs- und Ingenieursleistungen beauftragt wurde. "Östlicher Ortsrand" heißt der Bebauungsplan, dessen Aufstellung von Diplomingenieurin Stefanie Burg von der FSP-Stadtplanung Freiburg vorgestellt wurde. Er soll die planungsrechtliche Voraussetzung für die Bebauung mit zirka sechs freistehenden traufständigen Einfamilienhäusern schaffen. Da der Flächennutzungsplan für den zu überplanenden Bereich noch landwirtschaftliche Fläche ausweist, muss parallel zur Bebauungsplanaufstellung der Flächennutzungsplan ebenfalls geändert werden, wobei aber in diesem Zuge auf eine im Flächennutzungsplan bereits enthaltene Wohnbaufläche verzichtet werden müsse, so Burg. "Gehen wir mit der Planung in die erste Runde, inklusiv Absprache mit den Eigentümern", war der Vorschlag vom Bürgermeister, dem der Rat einstimmig folgte. Ebenso einhellig wurden die weiteren Planungsleistungen für die Aufstellung des Bebauungsplanes an die FSP vergeben sowie Untersuchungen hinsichtlich umweltschützender Belange in der Bauleitplanung vom Büro für Landschaftsplanung und angewandte Ökologie an Alfred Winski.Werbung
Als Weihnachtsgeschenk an die Gemeinde hielt Josef Ruf die Zuschusszusage von der Leader-Aktionsgruppe für den Lückenschluss des Geh- und Radweges entlang der L 101 bereit. Hier beläuft sich der Kostenvoranschlag auf 133 000 Euro, der mit 70 000 Euro bezuschusst wird. Mit den Planungs- und Ingenieursleistungen wurde das "IGB-Ingenieurbüro" Freiburg einstimmig beauftragt.
Autor: Roland Gutjahr
