Gehweg macht Mühlenstraße sicherer

Markus Maier

Von Markus Maier

Di, 14. August 2018

Binzen

Der Gemeinderat Binzen vergibt Arbeiten für rund 100 000 Euro für mehr Sicherheit der Fußgänger.

BINZEN. Für die Anwohner der Mühlenstraße erfüllt sich ein lange gehegter Wunsch. Denn im Bereich der "Mühle" soll jetzt – was den Gehweg betrifft – auf der Südseite der Straße zum Gastronomiebetrieb hin der letzte Lückenschluss in der Mühlenstraße, deren Bedeutung für den Verkehr nach der sukzessiven Erschließung der Wohnbaugebiete im "Lochacker" in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat, vollzogen werden. Für Kosten in Höhe von rund 100 000 Euro wird das noch fehlende Stück Gehweg gebaut.

Gleichzeitig wird sich gemäß der Planung, die Architekt Eberhard Marks in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Binzener Gemeinderates erläuterte, die Parkplatzsituation auf dem entsprechenden Straßenabschnitt zwischen der Abzweigung "Im Mühlengarten" und der schmalen Stichstraße zum Beginn der Bebauung "Im Unterwörth" hinüber zum Mühlenkanal und zum kleinen Freizeit-Sportplatz an der Kander verbessern. Denn der neue Gehweg trennt den Fahrbahnbereich dann auch deutlich ab in jenem Abschnitt der Straße, wo quer zur Fahrbahn geparkt werden kann. Im Bereich des jetzt entstehenden neuen Parkplatzes der "Mühle" soll nach Möglichkeit auf der Mühlenstraße ein Parkverbot eingerichtet werden. Darüber müsse indes das Landratsamt als Straßenverkehrsbehörde befinden, erklärte Bürgermeister Schneucker in der Ratssitzung.

Mit der entsprechenden Planung einhergehen könnte auch eine generelle Verkehrsberuhigung in diesem Teil der Mühlenstraße. Denn weil der Gehweg Platz braucht, werde die dort jetzt sechseinhalb Meter Breite Straße nur noch etwa fünfeinhalb Meter breit sein. Auch das sei ein seit langem gehegter Wunsch der Anlieger, ergänzte Schneucker weiter.

Der jetzigen Planung vorangegangen war die Zustimmung des Gemeinderates zum Parkplatzbau auf dem Mühleareal selbst vom September 2016. Seinerzeit hatte sich der Eigentümer der "Mühle" bereit erklärt, die für den Bau des nun geplanten Gehweges benötigte Fläche an die Gemeinde abzugeben.

Der Auftrag zum Gehwegbau ist für knapp 102 000 Euro an die Firma Vogel, Eimeldingen, vergeben worden. Die außerplanmäßige Ausgabe soll finanziert werden durch in diesem Jahr nicht mehr benötige Mittel im Sektor "Sportstättenbau", erläuterte Bürgermeister Andreas Schneucker.