Leserbriefe

Thomas Eßer (Binzen )

Von Thomas Eßer (Binzen )

Fr, 17. August 2018

Binzen

MÜHLENSTRASSE IN BINZEN
Für Fußgänger wird es nicht sicherer
Zu: "Gehweg macht Mühlenstraße sicherer", Badische Zeitung, Ausgabe Weil am Rhein/Kandern, vom Dienstag, 14. August 2018.
Wie löblich, dass endlich der Gehweg vor der "Mühle" eingerichtet wird! Sollte man meinen! Doch ich möchte jetzt schon eine Prognose wagen: Sollte die Fahrbahn um einen Meter verengt werden, wird es für Fußgänger nicht sicherer werden. Im Gegenteil, da besonders vor der Einfahrt zum Hotel weiterhin Kurzzeitparker – besonders Anlieferer – auch auf dem neuen Gehsteig stehen werden.

Da wird auch "nach Möglichkeit… ein Parkverbot" nichts nützen. Fußgänger, die den gegenüberliegenden Gehsteig benutzen, werden weiterhin durch Autos gefährdet, die dann über den sehr flachen Randstein auf den Bürgersteig ausweichen – und das mit wenig reduzierter Geschwindigkeit. Dies kann man bereits jetzt schon täglich beobachten. Natürlich sieht danach alles schöner vor dem Hotel aus, doch sicherer für Fußgänger wird es wohl nicht werden – auch mit satten 100 000 Euro nicht!Thomas Eßer, Binzen



STREUPFLICHT IN KANDERN
Was, wenn Autos die Straßenränder zuparken?
Zu: "Satzungen als Sommerthema", Badische Zeitung, Ausgabe Weil am Rhein/Kandern, vom Mittwoch, 15. August 2018.
Wenn das, was die Badische Zeitung über die Vorberatung berichtet, das Wesentliche war, dann wundert es mich, dass ein deutlich brennenderes Problem nicht zur Sprache kam. Zwar haben die Herren Höferlin und Moritz das Thema angeschnitten, aber den Kern nicht getroffen: Wie soll der Anwohner den Pflichten, die ihm die Stadt aufhalst, nachkommen, wenn in einer Straße ohne Gehwege der Bereich vor seinem Hausgrundstück mit Autos anderer Leute zugeparkt ist? Soll er dann in Schlangenlinien seinen 100 bzw. 150 Zentimeter breiten Streifen um diese herumführen und ihnen damit einen bequemen Einstieg erlauben? So wird das Räumen und Streuen besonders "erfreuend" für Anwohner, die für ihr eigenes Fahrzeug Garage oder Stellplatz auf ihrem Grund errichtet haben. Auch ist es schon vorgekommen, dass der zur Straßenmitte geräumte Schnee kurze Zeit später durch von der Gemeinde bestellte Räumdienste wieder dahin zurückgeschoben wurde wo er herkam, auf den Bereich, den man gemäß Satzung frei halten soll. Es ist weiterhin schön, dass es eine übergeordnete Regelung für "illegale Müllentsorgung" gibt. Wenn es allerdings mit der Ahndung dieser Unsitte so lange dauert, wie mit den illegal abgestellten Autos auf dem Bahnhofsparkplatz, dann gute Nacht! Reinhard Molter, Kandern