Resin-Rentner begeistert vom "reforum"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 30. August 2018

Binzen

Die Zeiten, da Büros nur starr organisierte Arbeitsräume von Firmen waren, gehen vorbei.

BINZEN (BZ). Die Zeiten, da Büros nur starr organisierte Arbeitsräume von Firmen und Abteilungen waren, gehen vorbei. Das Büro der Zukunft ist eine offene Gemeinschaft, in der sich Menschen begegnen, um gemeinschaftlich zu arbeiten. Dieses neue Arbeitsmodell sowie die Maßnahmen und Details zum Um- und Neubau des "reforum", erläuterte Friedrich Resin den sichtlich beeindruckten Senioren bei Kaffee und Kuchen in der Tagesbar "Emma’s". 20 ehemalige Mitarbeiter waren der Einladung zum Sommerkaffee an den Dreispitz gefolgt.

Sichtlich begeistert zeigten sie sich dabei von der neuen und großzügigen Architektur sowie von dem neuen Konzept und den vielen Menschen im Haus. Bei einer Führung durch das "reforum" erläuterte Katja Köppel das neue Nutzungskonzept und stellte die neuen Mieter, deren Ideen und Geschäftsmodelle vor. Ebenso wurde dabei anregend über die Technik im neuen Seminar- und Konferenzbereich diskutiert und das Co-Working, die temporäre und flexible Nutzung von Büroarbeitsplätzen, erläutert. Ganz wunderbar fanden alle, dass gerade in diesem modernen Bereich "ihre" alten Büro-Maschinen Einzug halten durften. Einzelne Klassiker der Bürotechnik, zum Beispiel die erste Reiseschreibmaschine von Olivetti oder die erste Rechenmaschine, werden hier präsentiert und sorgen – über das Rentnertreffen hinaus – bei vielen Besuchern für Begeisterung. "Erst kürzlich haben wir wieder eine großzügige Spende von 30 wunderschönen, alten Schreibmaschinen erhalten", so wusste Katja Köppel zu berichten: "Die gewünschte neue und offene Kultur im ’reforum’ hat bereits jetzt zu einer belebten und kreativeren Arbeitsumgebung geführt, an der wir jeden Tag wachsen."

Neben der Besichtigung der neuen Räume, waren es natürlich die Begegnungen mit den ehemaligen Arbeitskollegen, die für viel Heiterkeit und Freude sorgten. Ein gemütlicher Abschluss im "Emma’s" sorgte nach dem Rundgang für Kurzweil, gab es doch vieles miteinander zu besprechen und sich an die fröhliche, gemeinsame Arbeitszeit, und somit auch Lebenszeit, zu erinnern.