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07. Dezember 2017

Wunsch zum Nikolaustag

Publikum emotional aber fair.

BINZEN (us). Über die große Zahl von 250 Bürgern, die zum Ortstermin des Petitionsausschusses in die Gemeindehalle gekommen waren, freute sich nicht nur Petent Ulrich May. Auch der Vorsitzende der Anhörung, Norbert Beck, zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der Binzener Bürger. Sein Landtagskollege Jürgen Keck bat allerdings die Besucher nach deren euphorischem Beifall für Altbürgermeister May, dass sie ihm doch einen Wunsch am Nikolaustag erfüllen. "Bitte halten sie sich mit Unmutsbekundungen den Vertretern der Behörden und des Ministeriums gegenüber ein wenig zurück", bat er, noch bevor Ludwig Hipp es übernommen hatte, die Position des Ministeriums zu erläutern. Wie schwer es den Zuhörern fiel, dessen überaus formalistischen Ausführungen ohne Widerspruch zu folgen, war spürbar. Immer wieder kam es trotz Kecks Ermahnung zu Zwischenrufen – und doch zeigten sich die Bürger sehr fair und riefen sich sogar gegenseitig zur Ordnung.

Im Saal hatte sich auch Landtagsabgeordneter Rainer Stickelberger eingereiht. Er nutzte die Fragerunde, um die Anordnung des Sofortvollzugs zu hinterfragen, mit der Binzen seines Erachtens "unter Druck gesetzt wurde". Auf dem Podium Platz genommen hatte der Abgeordnete Josha Frey als stellvertretendes Mitglied des Petitionsausschusses. Er fand, dass die Zahl der nur wenigen Unfälle in der Beurteilung nicht ausreichend berücksichtigt worden sei.

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Autor: us