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19. Mai 2010

Konzert zweier befreundeter Vereine

Musikvereine Wolfenweiler-Schallstadt und Bollschweil boten ein abwechslungsreiches Programm.

  1. Gut besucht war die Halle beim Doppelkonzert in Schallstadt. Foto: Axel Dröber

SCHALLSTADT. Der Musikverein Wolfenweiler-Schallstadt hatte Besuch aus Bollschweil. Gemeinsam mit der Trachtenkapelle der Nachbargemeinde gaben die Musiker aus Schallstadt ein Doppelkonzert in der Johann-Philipp-Glock Halle. Die Freundschaft zwischen den Vereinen reicht bis in die 1970er Jahre. Der damalige Dirigent des Wolfenweiler Musikvereins, Richard Mitternacht, war zwischen 1975 und 1995 nicht nur der musikalische Leiter des Wolfenweiler Orchesters, sondern auch der Bollschweiler Trachtenkapelle und förderte den musikalischen Austausch beider Ensembles. Seitdem hat sich einiges in der Blasmusik verändert, weiß Albert Graber, einer der wenigen Wolfenweiler Bläser, die seit 1975 immer noch aktiv ist. "Früher wurde viel mehr Marschmusik, Polka und konzertante Musik gespielt", erklärt Graber. Erst allmählich änderte sich das Repertoire und es wurden moderne Stücke gespielt. "Das Orchester muss Musik für Jedermann spielen, für die Älteren, wie für die Jüngeren im Publikum", ergänzt Antje Meier-Storck, die lange Zeit im Vorstand des Vereins war. Mit einem abwechslungsreichen Programm und Liedern mit einem hohen Wiedererkennungswert sei das Publikum viel leichter für die Blasmusik zu interessieren.

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Das galt denn auch für das Programm am Wochenende. Unter der Leitung von Dirk Hausen stimmten die Musiker des Wolfenweiler Orchesters nicht nur den "Florentiner Marsch" an, sondern genauso die konzertante "Wassermusik-Suite" und schließlich die bekannte Filmmusik von "Piraten der Karibik".

Das Gastspiel der Bollschweiler Trachtenkapelle unter der Leitung des heutigen Dirigenten Andreas Daiger stellte fürs Publikum einen besonderen Anreiz dar, dem viele Zuschauer gefolgt waren. "Es ist immer eine Attraktion, wenn neben dem Orchester auch Gäste auftreten", meint Antje Meier-Storck. Viele Besucher nähmen die Gelegenheit wahr, auch mal ein anderes Orchester zu sehen, ergänzt Albert Graber. Und das Doppelkonzert kam gut an beim Publikum, ohne eine Zugabe konnte keines der Orchester die Bühne verlassen.

Autor: Axel Dröber