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08. Juni 2009 12:28 Uhr
Kommunalwahl in Bonndorf
Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2009
Die Bürgerliste ist die Gewinnerin der Gemeinderatswahl in Bonndorf. Sie ist künftig mit neun Sitzen stärkste Kraft im Rat. Bluten musste die CDU, die im bisherigen Kommunalparlament mit zehn Sitzen stärkste Fraktion war und jetzt nur noch sechs Sitze erobern konnte.
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Noch vor 22.30 Uhr konnte Bürgermeister Michael Scharf bekannt geben, wer künftig im Bonndorfer Ratsgremium vertreten ist. Foto: Juliane Kühnemund
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Zahlreiche Bürger waren am Sonntagabend ins Rathaus gekommen, um sich über die Ergebnisse der Gemeinderatswahl zu informieren. Foto: Juliane Kühnemund
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Schnell und konzentriert arbeiteten die Wahlhelfer beim Auszählen der Stimmen Foto: Juliane Kühnemund
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Schnell und konzentriert arbeiteten die Wahlhelfer beim Auszählen der Stimmen. Foto: Juliane Kühnemund
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Schnell und konzentriert arbeiteten die Wahlhelfer beim Auszählen der Stimmen. Foto: Juliane Kühnemund
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Der neue Gemeinderat Foto: BZ
BONNDORF. Die Bürgerliste ist die Gewinnerin der Gemeinderatswahl in Bonndorf. Sie ist künftig mit neun Sitzen stärkste Kraft im Gemeinderat. Bislang war die Bürgerliste mit sieben Vertretern im Ratsgremium. Bluten musste die CDU, die im bisherigen Kommunalparlament mit zehn Sitzen stärkste Fraktion war. Jetzt schafften nur noch sechs Christdemokraten den Sprung in den Rat. Die Listengemeinschaft Freie Wähler/FDP hat ihre fünf Sitze gehalten, einen Sitz dazu gewann die SPD, die nun vier Stadträte stellt. Die Grünen schafften den Einzug in den Gemeinderat nicht.
Für die CDU sind in dem neuen, 24-Mann/Frau-starken Gremium Anneliese Meier (1779 Stimmen), Paul Schönle (1460), Agathe Baumgartner (905, Boll), Manfred Amann (1056, Dillendorf), Max Nägele (1570, Gündelwangen) und Norbert Kromer (1473, Wellendingen). Für die Bürgerliste sind Gernot Geng (1970 Stimmen), Mechthilde Frey-Albert (1902), Peter Riester (1732), Karlheinz Rogg (1251), Bernhard Zanon (616, Ebnet), Nikolaus Gräf (992, Gündelwangen), Markus Jägler (983, Holzschlag), Berthold Dietsche (1796, Wellendingen) und Friedrich Bündert (967, Wittlekofen) im Kommunalparlament. Die Listengemeinschaft Freie Wähler/FDP ist mit Ingo Bauer (1471), Ralf Hirschbeck (1254), Wolfgang Knaak (980), Hans Beha (951) und Wolfgang Weißer (929) vertreten, Weißer erhielt einen Ausgleichssitz. Von der SPD sind Tilman Frank (1202), Bruno Kalinasch (1085), Mustafa Koyun (583, Ausleichssitz) und Oswald Rebmann (734, Brunnadern) im Gremium.Werbung
Insgesamt büßte die CDU kräftig Stimmen ein, sie kam auf 25,94 Prozent der Wählerstimmen, vor fünf Jahren waren es 37,36 Prozent der Stimmen. Die Bürgerliste steigerte ihr Ergebnis von 26,34 Prozent auf nun 35,68 Prozent der Stimmen, auch die FW/FPD legten leicht zu, von 19,66 Prozent auf 20,16 Prozent der Stimmen. Die Sozialdemokraten steigerten sich von 14,28 auf 16,48 Prozent der Stimmen. Die Grünen erhielten 1,73 prozent der Stimmen, vor fünf Jahren waren es 2,36 Prozent.
Sechs amtierende Gemeinderäte sind künftig nicht mehr bei den Beratungen im Gremium vertreten. Gar nicht mehr kandidiert haben Peter Adler, Gabi Stock und Klaus Mogel. Eugen Ketterer, Bernhard Hegar und Frank Intlekofer hatten sich zwar erneut beworben, schafften den Sprung ins Gremium aber nicht mehr. Neu in der Runde sind Gernot Geng, der auch noch auf Anhieb mit 1970 Stimmen "Stimmenkönig" wurde, Ingo Bauer, Mustafa Koyun, Nikolaus Gräf und Friedrich Bündert.
Die Wahlbeteiligung ließ etwas zu wünschen übrig. Von den 5104 Wahlberechtigten waren nur 2589 Bürgerinnen und Bürger zur Urne gegangen, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 50,72 Prozent. Vor fünf Jahren waren es 52,08 Prozent der Stimmen. 84 abgegebene Stimmzettel waren ungültig.
In den jeweiligen Wahlbezirken differierte die Wahlbeteiligung stark. Schon fast traditionell ist die Wahlbeteiligung in der Stadt am schlechtesten. Den Negativrekord hält der Wahlbezirks Grundschule I mit einer Wahlbeteiligung von nur 30,14 Prozent. Am fleißigsten gingen die Wittlekofer zur Wahl. Hier waren es 71,03 Prozent der Wahlberechtigten, die ihre Stimmen abgaben. Ebnet folgt auf Platz zwei mit einer Wahlbeteiligung von 65,63 Prozent.
Tolle Arbeit leisteten am Wahlsonntag die 100 Wahlhelfer. Sie werteten nach Schließung der Wahllokale die Stimmzettel in rekordverdächtiger Zeit aus. Nicht einmal eine Stunde wurde für die Europawahl benötigt und noch vor 22.30 Uhr konnte Bürgermeister Michael Scharf das Ergebnis der Gemeinderatswahl bekannt geben und die neuen Ratsmitglieder beglückwünschen.
Autor: Juliane Kühnemund


