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12. September 2012

Mächtiger Bagger wühlt im Schlamm

Mit schwerem Gerät rückt man derzeit den Ablagerungen in den Teichen des Japanischen Gartens zu Leibe / Spezialbagger im Einsatz.

  1. Durch meterhohen Schlamm gräbt sich der Schreitbagger im unteren Teich des Japanischen Gartens. Foto: Juliane Kühnemund

  2. Schaufel für Schaufel wird der Schlamm auf Lastwagen gepackt. Foto: Juliane Kühnemund

  3. Das Ausbaggern des Teichs ist notwendig, um ein Umkippen des Gewässers zu verhindern. Foto: Juliane Kühnemund

BONNDORF. Die Sanierungsarbeiten im Japanischen Garten in Bonndorf sind in vollem Gange. Gestern wühlte sich ein monströser Schreitbagger durch den Schlamm des unteren Weihers. Die Gewässer der Gartenanlage müssen ausgebaggert werden, um ein Umkippen des Wassers zu verhindern.

Die Arbeiten im abgelassenen Teich erinnerten an Szenen aus Science-Fiction-Filmen. Wie eine riesige Spinne grub sich der Bagger durch den fast mannshohen Schlamm und schaufelte das Material auf bereitstehende Lastwagen, die es dann zur Entsorgung auf die Deponie karrten. Im Einsatz war das in Bonndorf ansässige Unternehmen Florian Fischer Landschaftsbau und -pflege, das als Experte für Schreitbaggerarbeiten in ganz Deutschland tätig. Mit dem mächtigen Gerät können Arbeiten in schwierigem Gelände durchgeführt werden. Böschungen, Abhänge und Teiche bis zu zwei Meter Tiefe sind dank des beweglichen Fahrwerkes kein Problem.

"Es war höchste Zeit, die Teiche im Japanischen Garten zu entschlammen", sagte ein Mitarbeiter des Bauhofs im Gespräch mit der Badischen Zeitung, der bei den Arbeiten am unteren Teich vor Ort war. Die durch den Bachlauf laufend angeschwemmten Pflanzenreste und Sedimente (Ablagerungen) haben bereits eine so dicke Schicht gebildet, dass die Wasserqualität leidet. Durch das Entfernen des Schlamms – eine aufwendige Arbeit – soll ein Umkippen des Teiches verhindert werden und der Lebensraum erhalten bleiben. Der Bonndorfer Gemeinderat hat sich in diesem Jahr für die Sanierung von maroden Anlagen im Japanischen Garten, inklusive der Teiche, ausgesprochen. Im Haushaltsplan wurden dafür 50 000 Euro eingestellt.

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Autor: Juliane Kühnemund