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12. Oktober 2013

Rettungsaktion eingestellt

Sanierung der Kapelle Bad Boll würde zu teuer werden.

BONNDORF (BZ). Der Freundeskreis Kapelle Bad Boll, hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass die Anstrengungen zum Erhalt der Kapelle Bad Boll eingestellt werden.
Seit annähernd vier Jahren, so heißt es dort, habe sich der Freundeskreis intensiv bemüht, das Gebäude vor dem Zerfall zu bewahren und zu sanieren. Nach "anfänglich tatkräftiger Unterstützung", so der Freundeskreis, habe die Stadt Bonndorf aus Kostengründen die Projektträgerschaft niedergelegt. Zu diesem Zeitpunkt hätten finanzielle Unterstützungszusagen durch LEADER und die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz vorgelegen. Gleichzeitig sei das Land Baden-Württemberg, als Eigentümerin des Gebäudes, gebeten worden, die Grundsanierung unter Einbezug der inzwischen eingegangenen Spendengelder zu übernehmen.

Das Land habe den Entscheid vom Resultat der in Auftrag gegebenen Analysen abhängig gemacht. Kürzlich sei mitgeteilt worden, dass sich die Kosten auf etwa 350 000 belaufen und eine Sanierung aus Kostengründen abgelehnt wird. Damit, so der Freundeskreis, lägen die Kosten massiv über den Eigenermittlungen. Bei diesem Kostenaufwand stoße der Freundeskreis an die Grenzen seiner Möglichkeiten und müsse deshalb mit großem Bedauern die Arbeiten einstellen. Gemeinsam mit der Stadt Bonndorf, den Behörden und Vereinen werde nach Möglichkeiten gesucht, eine möglichst zweckgebundene Verwendung der Spendengelder sicherzustellen. Schwerpunkte dürften dabei die Geschichte des Bades Boll und dessen Anlage, die Schwefelquelle, die Grotte und die "Ruine" der Kapelle bilden.

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Autor: bz