Wohin geht Bonndorf in der Kinderbetreuung

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 01. Dezember 2018

Bonndorf

SPD besucht Kita "Wunderfitz".

BONNDORF (BZ). Zum Besuch der Kita "Wunderfitz" hat die SPD Bonndorf eingeladen. Gemeinsam mit Leiterin Evelin Stegerer besichtigten die Gäste zunächst die Einrichtung, um dann die Zukunft der Kinderbetreuung in der Löwenstadt zu diskutieren.

"Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit sieht, was wir hier tun", sagte Evelin Stegerer gleich zu Beginn. Die Besucher konnten sich überzeugen, dass das zumindest Zweierlei ist: Die Arbeit in der Krippe mit Kindern von ein bis drei Jahren sowie im Kindergarten mit Kindern von drei bis sechs Jahren, ob in Ganztags- oder Regelbetreuung. Dass dabei wohl zwei Erzieherinnen auf zehn Krippenkinder kommen, wurde von Krippenleiterin Ramona Steiß zumindest als ausbaufähig angesehen.

Vom Gruppenraum mit seinen Spielutensilien ging’s in den Waschraum mit Dusche und Wickeltisch und weiter in den Essens- und den Schlafraum, allesamt entsprechend der Bedürfnisse der Kinder ausgestattet, "zweckmäßig, aber nicht überfordernd", wie Stegerer betonte. Dabei kam die Gruppe auch am Elternsprechzimmer vorbei, denn 100 Kinder seien 100 Familien, oder 100 Themen; da gelte es, im Gespräch zu bleiben – was mit weniger Bürokratie in anderen Bereichen
möglicherweise noch besser gelänge.

Gekocht wird im Haus, und das abwechslungsreich, wie ein Blick auf den Essensplan in der Küche verriet; gespielt werden kann auch im Außenbereich der Kita. Auch bei einem anderen aktuellen Thema, der Sprachförderung, stehen die Dinge offenbar gut: Während die Musikschule Singen, Bewegen und Sprechen unterrichtet, unterstützten zwei Sprachförderkräfte den Spracherwerb, wie Katrin Amann von der Stadtverwaltung erklärte.

Bedarf sahen die Anwesenden insgesamt in einer durchgängigen Betreuung in den Ferien und im Aufbau eines Horts für Kinder über sechs Jahren. Darüber hinaus regten die Genossen eine Beteiligung der ortsansässigen Firmen an der Kinderbetreuung an.