Brändbachhalle ist auf der Zielgeraden

skk

Von skk

Do, 07. Juni 2018

Bräunlingen

Dorfgemeinschaft plant schon das Eröffnungsfest.

BRÄUNLINGEN (jak). Hell und lichtdurchflutet präsentiert sich der Veranstaltungssaal: Noch stehen Arbeiten aus, aber die neue Brändbachhalle befindet sich auf der Zielgeraden. Nachdem es nicht gerade eine problemlose Baustelle war, ist nun sicher: Der Eröffnung am 27. Juli steht nichts mehr im Wege und die Dorfgemeinschaft montiert aktuelle nicht nur die Holzfassade, sondern plant auch das Einweihungsfest für ihre neue Halle.

"Ich bin überzeugt, dass wir ein wirklich schönes Gebäude bekommen, nicht nur für Unterbränd, sondern für ganz Bräunlingen", sagt Bürgermeister Micha Bächle, der mit Ortschaftsrat und Bauamt den aktuellen Fortschritt des Gebäudes unter die Lupe nimmt. Im Treppenhaus werden die letzten Fliesen gelegt, parallel wird schon an der Außenanlage gearbeitet und die Reste des Gerüstes sollen zum Wochenende abgebaut werden.

Nachdem in der Vergangenheit das eine oder andere Mal über die Kostensteigerung diskutiert wurde, sind sich die Verantwortlichen nun sicher, dass es bei den 1,7 Millionen Euro bleibt. "Wir merken die gute Baukonjunktur mit ihren enormen Preissteigerungen sehr", sagt Bächle. Es wären nun allerdings keine großen Posten mehr aufgetaucht. Trotzdem gilt: "Wir sparen, wo es geht."

Auch Unterbränd leistet seinen Beitrag zur Kostenminimierung ein. "Wir wussten ja, dass die Halle ansteht, und haben unsere eigenen Mittel über mehrere Jahre angespart", sagt Ortsvorsteher Winfried Klötzer. Im Vorfeld war mit Eigenleistungen in Höhe von 50 000 Euro gerechnet worden. Doch dieser Betrag musste korrigiert werden, unter anderem, weil der zeitliche Verzug eine engere Taktung der Gewerke erforderte. Schon beim Ausräumen der Halle waren die Unterbränder im Einsatz, aktuell kümmern sie sich um die Holzfassade – übrigens Weißtanne, die aus dem Bräunlinger Stadtwald stammt. Wie viel die Nutzung der Halle zukünftig kosten soll, steht noch nicht fest. Eine Richtung gibt es aber schon: Es sollen einheitliche Bedingungen für die Vereine in den Ortsteilen und der Kernstadt geschaffen werden.