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07. Februar 2012
Das Jubiläum wurde zünftig gefeiert
Viele befreundete Narrenvereine gratulierten den Gündlinger Welschkornebern zu ihrem 33-jährigen Bestehen / Buntes Programm.
BREISACH-GÜNDLINGEN. Mit Glückwünschen befreundeter Narrennester, mit zum Teil hochkarätigen Ehrungen und mit einem unterhaltsamen Abendprogramm feierten die Gündlinger Welschkorneber ihr 33-jähriges Zunftjubiläum in der farbenfroh geschmückten Malteserhalle.
"Närrisches Brauchtum pflegen und bewahren" sei die Aufgabe der Zunft, sagte Oberzunftmeister Dieter Petersen in seiner Begrüßung, ehe Hildegard Schlager in einem Prolog die Geschichte der Welschkorneber unterhaltsam Revue passieren ließ. Dem Jubiläumsabend einen festlichen Glanz verlieh der Musikverein Gündlingen unter der Leitung von Andreas Späth.Als eine den "Gemeinsinn stiftende Veranstaltung" bezeichnete Schirmherr Bürgermeister Oliver Rein die Fastnacht und überbrachte seitens der Stadtverwaltung Glückwünsche, einen Schüttelreim und Dank in einem Satz: "Mit Euren grünen Mützen seid Ihr diejenigen, die die Fasnet stützen." Wildschweine besäßen eine immense Fortpflanzungsrate und verfügten über einen hohen Intelligenzgrad, stellte Narrenmeister Reiner Schwitzer in seiner Festrede fest. Nur so könne er sich erklären, dass es die Welschkorneber "so nah an Briesach" immer noch gibt.
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Breisach und Oberried als Patenzünfte sowie zahlreiche befreundete Zünfte wie die "Burgemer Schnecke" und der Oberrotweiler Pfauenrat überbrachten dem Jubiläumsverein Glückwünsche und an närrischem Einfallsreichtum kaum zu übertreffende Geschenke. Reinhard Jöhle, Sprecher der örtlichen Vereinsgemeinschaft, schloss sich den Glückwünschen gerne an.
Ein überaus "kurzweiliges, knackiges und sehr unterhaltsames Programm" kündigte Zeremonienmeister Alexander Huber für den zweiten Teil des Festabends an, der mit dem traditionellen Hästanz begann. Mit Applaus reichlich bedacht wurden die von der Entstehung der Zunft singenden "Welschkornbüre", die nach 30 Jahren zum letzten Mal zu hören waren. Mit stehenden Ovationen dankten die Gäste den 8 Herren um Rudi Herzig für ihr langjähriges Engagement.
Ein Traumschloss bauen will Graf Bibi (Jürgen Höferlin) von der Hoppschwyz seiner Welschkornbäuerin (Veronika Reinbold). Der Sketch der beiden brachte das Publikum reichlich zum Lachen. 9 Gardemädels präsentierten anschließend einen Tanz, der nicht nur choreografisch eine Augenweide darstellte.
Der Zunft in Reimform Glückwünsche überbrachten die Damen des Dorfbrunnens, ehe die Gardetänzerinnen flott über die Bühne wirbelten. Die Lachmuskeln regte in bewährter Manier "Stotterie" Roland Faber an. Er versuchte getreu einem Kochrezept, "fünfzig Gramm Mehl zu schwitzen, die Eier zu schlagen oder kleine Häufchen aufs Blech zu setzten". Grüße vom Moulin Rouge mit dem "Can Can-Tanz" überbrachte das Eberballett, das Oberzunftmeister Leo Schätzle hinterrücks in den Ruhestand tanzte. Die Malteserhalle in einen Hexenkessel verwandelten anschließend die Oberrieder Krützsteinguggis.
Ehrungen: Im Rahmen des Jubiläums gab es zahlreiche Ehrungen, die vom stellvertretenden Narrenmeister Reiner Schwitzer und Oberzunftmeister Dieter Petersen vorgenommen wurden. Zu Ehrenzunfträten ernannt wurden Manfred Heckel, Roland Faber und Willi Leonards. Den Verbandsorden in Gold bekamen Roland Faber, Willi Leonards, Manfred Heckel, Günter Gampp und Gerhard Käsheimer.
Seit 11 Jahren Mitglieder sind Vivian Binz, Jana Darmosz, Udo, Patricia, Robin und Sascha Förderer, Lisa Gräblin, Dennis Höferlin, Marco Hügle, Tobias Pollex, Tim Wehrle, Lisa Wiedensohler, Bodo Schnepf und Adrian Plocher. 22 Jahre dabei sind Götz Langner, Karl- Heinz Liebthal, Silke Petersen, Elke Schächtele und Ottmar Wehrle. 33 Jahre gehören der Zunft Hilde und Roland Faber, Günter Gampp, Lina und Johann Günter, Jutta Günter, Manfred Günter, Doris Hanser, Gisela und Manfred Heckel, Rudi Herzig, Jürgen Höferlin, Elvira Jöhle, Reinhard Jöhle, Gerhard Käsheimer, Willi Leonards, Bernhard Müller, Christa Rees, Lieselotte Schächtele, Inge und Leo Schätzle, Heike Stepan, Imogen Wiedensohler, Cecilia und Franz Würkner, Monka Wiesler und Karl Falkner an.
Autor: Christine Weirich
