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28. November 2011
Den richtigen Bewerber für jede Stelle finden
Ausbildungsplatzbörse an der Breisacher Realschule kam gut an.
BREISACH (jov). Die Kooperation zwischen der Hugo-Höfler-Realschule und der Agentur für Arbeit in Freiburg hat in der Vergangenheit bereits gute Früchte hervorgebracht und wird weiter ausgebaut. Die rund 170 Schüler der 10. Klassen trafen sich jüngst in der Aula der Realschule, um sich für ihre künftige berufliche Entwicklung von den Mitarbeitern der Arbeitsagentur beraten zu lassen.
Jörg Pauch vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit informierte über die offenen Ausbildungsstellen für das Jahr 2012. "Wir haben jetzt neu die Stellenangebote nicht nach Berufen aufgelistet, sondern nach Branchen. In einer Druckerei gibt es nicht nur Stellen für Drucker, sondern auch beispielsweise für Kaufleute. So vermittelt unser Kompetenzteam verschiedene Ausbildungsstellen in der gleichen Branche."
An Stellwänden in der Schulaula wurden 92 Angebote offeriert. "Die Zahl der offenen Stellen wechselt ständig, da inzwischen Bewerber fest angenommen werden oder aber kleinere Betriebe zu einem späteren Zeitpunkt noch Arbeitsstellen anbieten. Insgesamt haben wir zurzeit 300 Angebote für die Jugendlichen", erklärte Pauch.
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Die Agentur für Arbeit sei mit über 80 Prozent an der Vermittlung zwischen Bewerber und Arbeitgeber beteiligt. Die Arbeitgeber profitierten von der Arbeit der Agentur, da diese ungeeignete Bewerber mit schlechten Noten in bestimmten Bereichen für spezielle Lehrstellenangebote zuvor aussortiere, wenn keine Chance auf eine aussichtsreiche Bewerbung bestehe. "Wir wollen den richtigen Bewerber für den speziellen Arbeitgeber", ergänzte Pauch.
Konrektor Gottfried Martin lobte die Zusammenarbeit zwischen seiner Schule und der Arbeitsagentur, die sich sehr bewährt habe. Die für die Realschule in Breisach zuständigen Sachbearbeiter Nadine Fuchsberger und Tilman Betz kennen aus ihren Gesprächen fast jeden Schüler und jede Schülerin der 10. Klassen und beraten daher auch sehr persönlich.
Martina Jakob vom Arbeitgeberservice beschrieb ihre Arbeit und die der 36 Mitarbeiter ihrer Dienststelle als ständigen, fast täglichen Kontakt mit den Arbeitgebern. Nach folgenden Kriterien sei das Kompetenzteam aufgeteilt: "Gesundheit, Soziales, öffentliche Verwaltung" und "Baugewerbe, verarbeitendes Gewerbe, Transport, Logistik" sowie "Handel" und "Hotel, Gastronomie, Freizeit und Touristik".
Lehrer Oliver Staib forderte die Schülerinnen und Schüler auf, sich die Stellenangebote genau anzusehen und über ein einfaches Formular ihr Interesse zu bekunden. Danach ging es in die direkten Gespräche mit den Beratern der Arbeitsagentur.
Autor: jov
