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22. Januar 2013

Der "Bären" hat neue Pächter

Stephanie und Michel Sobieski führen jetzt das Breisacher Hotel-Restaurant.

  1. Stephanie und Michel Sobieski haben das Hotel-Restaurant „Bären“ in Breisach gepachtet. Sie wollen die Gäste mit regionalen Speisen und Spezialitäten aus dem Elsass verwöhnen. Foto: christine weirich

BREISACH (wec). Die Türen für künftige Gäste weit geöffnet halten Stephanie und Michel Sobieski, die neuen Pächter des Hotel-Restaurants "Bären" in Breisach. Sie wollen ihre Kunden mit regionalen Gerichten sowie mit Wild- und Fischspezialitäten verwöhnen. Aber auch elsässische Küchenspezialitäten werden auf der Speisekarte zu finden sein. Zusammen mit zahlreichen Freunden, Vertretern des Gewerbevereins und der Familie feierten sie jüngst die Neueröffnung des Hauses in der Kupfertorstraße.

Der aus dem benachbarten Frankreich stammende Koch Michel Sobieski ist in Breisach kein Unbekannter. Nachdem er an verschiedenen Orten in seinem Heimatland und in der Schweiz tätig war, übernahm er die Küchenleitung im Restaurant am Rhein in Breisach. Im April 2010 entschloss sich das Ehepaar, den zwischen Burkheim und Breisach gelegenen "Jägerhof" zu pachten. Der gelernten Restaurantfachfrau und dem versierten Küchenchef gelang es in kürzester Zeit, aus dem rustikalen Gasthaus ein beliebtes Ausflugsziel mit regionalen Spezialitäten zu machen.

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Mit 50 Betten gehöre der "Bären" mit zu den größeren Betrieben in Breisach, erwähnte der Vertreter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Peter Ehrhardt, der zum Schritt vom "Jägerhof" zum Hotel "Bären" gratulierte.

Dass er für das Gasthaus so kompetente Wirtsleute gefunden habe, darüber freute sich Karl-Heinz Bertsch, Leiter der Firmengruppe Algeb Awell, der als neuer Eigentümer in dem Hotelkomplex noch so manche Renovierung plant. So würde sich die im Bärensaal befindliche Bühne bestens für ein Kleinkunsttheater anbieten, was er als Bereicherung für die Gastronomie und für die Stadt Breisach ansieht. In Konkurrenz zu den Festspielen wolle er jedoch auf keinen Fall treten, betonte Bertsch. Die Veranstaltungen im "Bärentheater" seien überwiegend für die Wintermonate anvisiert. Für die Zukunft seien außerdem Tagungsräume geplant, die auf höchstem technischen Niveau ausgestattet werden sollen.

Autor: wec