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17. Januar 2010 16:14 Uhr
935 Schüler besuchen die Hugo-Höfler-Realschule
Die Breisacher Realschule hat einen guten Ruf
935 Schüler besuchen derzeit die Hugo-Höfler-Realschule, so viele wie noch nie. Dies und einige andere Fakten erfuhren die Besucher beim Neujahrsempfang der Breisacher Schule.
BREISACH (jov). Die Klassensprecher, die Schüler der neuen "Ganztagsklassen", Eltern, Lehrer, Mitarbeiter, ehemalige Lehrer, Vertreter von Kirche, Politik, Verwaltung und Wirtschaft hatten sich in der Aula versammelt.
Schulsprecher Marcel Armbruster führte durch das Programm. Das Bläserensemble mit Schülern der 9. und 10. Klassen begleitete mit ihren Musiklehrern Oliver Kuttruf und Thomas Scherzinger die Veranstaltung. Selina Weis aus der Klasse 7c trug ein Neujahrsgedicht vor.
Die Schülersprecher, Denise Hildenbrandt und Madleen Baumgartner, berichteten über die sozialen Aktivitäten. So dient der Adventsbasar unter anderem dazu, 2 Patenschüler aus dem Sudan und aus Mali zu unterstützen. Im Juli wird es einen schulfreien Tag geben, an dem die Schüler arbeiten, um weitere Kinder in Afrika zu unterstützen. Ein Aktionstag im Februar soll auf die vielen Kindersoldaten in der Welt aufmerksam machen.
An der Realschule seien insgesamt 81 Lehrer und Lehrerinnen tätig mit einem Durchschnittsalter von 44,8 Jahren, informierte Rektor Christoph Wolk. Mit 935 Schülern (490 Jungen und 445 Mädchen) in 33 Klassen sei ein neuer Höchststand erreicht. 37 Schüler kämen aus 12 unterschiedlichen Ländern, unter anderem aus Syrien und Togo. Zunehmend mehr besuchten Schüler aus dem Elsass die Realschule in Breisach. Die meisten Schüler stammen allerdings aus Breisach und Ihringen, 10 kämen sogar aus Eichstetten. 80 Kinder haben Französisch als erste Fremdsprache gewählt, 180 Schüler entschieden sich für Französisch als zweite Fremdsprache.
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Wolk freute sich insbesondere über die 53 Schüler der neuen Ganztagsklassen, habe man doch anfangs nur mit 15 Kindern gerechnet. "Diesen Kindern ist das Schulhaus zum Lebensraum geworden", sagte der Rektor, schließlich seien sie an Werktagen täglich von 8 bis 16 Uhr in der Schule. Wolk dankte der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit, aber auch den 8 Sozialpädagogen, die an der Schule arbeiten. Er berichtete vom 1. Bauabschnitt für die Ganztagsschule.
Seit Beginn des neuen Schuljahres seien über 130 Kinder und einige Lehrer an der Schweinegrippe erkrankt gewesen, bedauerte der Schulleiter. Schwangere Lehrerinnen dürften aufgrund eines ministeriellen Erlasses deshalb nicht mehr unterrichten, das habe zu Unterrichtsausfällen geführt.
Wolk informierte, dass die Zahl Schüler, die vom Gymnasium und der Hauptschule zur Realschule wechselten, sehr hoch sei. Aufgrund des sehr guten Notendurchschnitts der 10. Abschlussklassen seien die Absolventen der Realschule in der Wirtschaft und in der Industrie sehr gefragt. Dafür dankte Wolk seinen Lehrerkollegen. Zum Abschluss bat er etliche Mitarbeiter sowie die Schüler- und Elternvertreter vor die Bühne, um ihnen persönlich seine Dank auszusprechen.
Die Elternbeiratsvorsitzenden, Thomas Scharkesi und Elisabeth Touil, zeigten Verständnis für die Einsparungen im städtischen Haushalt, mahnten aber, die Schule weiter zu unterstützen, da man hier in die Jugend investiere.
"Sie haben immer gute Ideen gehabt", sagte Wolk, als er die langjährige Elternbeiratsvorsitzende Christiane Schulze verabschiedete. Für die Organisation des Neujahrsempfangs war der Lehrer Walter Spindler verantwortlich, für Speisen und Getränke sorgte die Klasse 10 e.
Autor: jov
