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22. Juni 2010
"Eine Profikarriere wäre mein Traum"
BZ-INTERVIEW mit Dennis Wachonski aus Gündlingen, der mit Konstanz Volleyball-Meister wurde.
BREISACH-GÜNDLINGEN.
Im Mai gewann das U-20-Team des USC Konstanz die deutsche Meisterschaft im Volleyball. Mit Dennis Wachonski gehört ein Spieler zu den Titelträgern, der sonst im Oberligateam der SG Breisach-Gündlingen die Bälle über das Netz schlägt. Mit dem 18-Jährigen, der derzeit die Merianschule in Freiburg besucht, sprach BZ-Mitarbeiterin Ines Süßle.BZ: Wie bist Du zum Volleyball gekommen und seit wann spielst Du?
Wachonski: Als wir vor fünf Jahren nach Gündlingen gezogen sind, habe ich hier im Sportverein zuerst Fußball gespielt. Ein Jahr später wurde die Beachvolleyball-Anlage im Sandgrüble eröffnet, auf der ich dann ab und zu gespielt habe. Da man dort Potenzial bei mir gesehen hat, habe ich angefangen, bei den Volleyballern mitzutrainieren.
BZ: Warum hast Du dich für Volleyball entschieden?
Wachonski: Hier habe ich mehr Erfolg. Nach nur einem Jahr in der dritten Mannschaft in Gündlingen bin ich 2008 in die erste Mannschaft aufgerückt. Dort habe ich mich zum Stammspieler der SG entwickelt und spiele nun schon seit zwei Jahren in der Oberliga. Manchmal vermisse ich Fußball zwar, aber ich kann es ja als Hobby weiter betreiben.
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Wachonski: Die Technik, die Art, wie man den Ball schlägt. Am Anfang fand ich besonders die schnelle Entwicklung toll und vor allem das Angreifen hat mir viel Spaß gemacht. Außerdem haben wir in Gündlingen eine tolle Mannschaft, in der ich als Jüngster gut aufgenommen wurde.
BZ: Wie kam der Kontakt zum USC Konstanz zustande?
Wachonski: Letztes Jahr wurde ich hier in Gündlingen auf der Beachvolleyballanlage von Ivan Speta, einem Trainer des USC, gesichtet. Er hat mich gefragt, ob ich in dieser Saison in der Konstanzer A-Jugend mitspielen möchte. Vor der südbadischen und süddeutschen Meisterschaft, über die wir uns für die deutsche Meisterschaft qualifiziert haben, haben sich alle Spieler zu einem Lehrgang getroffen und täglich bis zu drei Einheiten intensiv trainiert.
BZ: Was sind bisher Deine größten sportlichen Erfolge?
Wachonski: Die deutsche Meisterschaft ist sicher der größte Erfolg. Allerdings halte ich es auch für eine tolle Leistung, dass ich mich so schnell entwickelt habe und schon nach drei Jahren Stammspieler in der Oberliga bin.
BZ: Was willst Du im Volleyball noch erreichen?
Wachonski: Bei den deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball, die in Berlin stattfinden, ist mein Ziel ein Platz unter den ersten Fünf. Außerdem will ich nächstes Jahr mit der FT 1844 Freiburg in der zweiten Bundesliga spielen. Natürlich wäre es ein Traum, irgendwann als Profi vom Volleyball leben zu können, aber dafür muss man in dieser Sportart schon sehr gut sein. Sollte das nicht klappen, werde ich nach meinem Fachabitur wahrscheinlich studieren.
BZ: Zum Abschluss die wichtigste Frage an einen Volleyballer: Halle oder Beach?
Wachonski: Beach! Mir gefällt es auf dem Sandplatz besser, weil man dort zu zweit auch andere Spielmöglichkeiten hat. Außerdem finde ich, in der Sonne zu beachen macht einfach mehr Spaß als im Winter in der Halle zu spielen.
Autor: isü
