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21. Juli 2010
Eine Show der Extraklasse
Bei der Revue Royal der Hugo-Höfler-Realschule zeigten sich Schülerinnen, Schüler, Lehrer und Eltern von ihrer besten Seite.
BREISACH. "It's Show-time" hieß es nach der Zeugnisvergabe an die Abschlussklassen der Hugo-Höfler-Realschule. Viele hatten sich auch in diesem Jahr wieder auf die große Revue in der Breisgauhalle gefreut, bei der viele Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern und Lehrer, ihr Können demonstrierten.
Unter dem Motto "Eine Reise in die Vergangenheit" wurde zu Musik aus den 50er Jahren, aber auch zu aktuellen Klängen, getanzt, gespielt, gesungen und Späße gemacht. Trotz des warmen Wetters war die Veranstaltung gut besucht. Realschullehrer Walter Spindler sorgte mit seiner Regie, den Kostümbildern und seiner Choreographie für beste Laune bei den Mitwirkenden und beim Publikum.Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen eröffneten die Revue in farbenprächtigen Kostümen mit dem Tanz "Royal Palace". Danach folgte von Lisa Stürner, Jana Leonardt und Laura Feiner die Gesangseinlage "SWAY", bevor die 10. Klassen mit "Spread the Love around" erneut tanzten.
Die 7. Klassen stürmten die Bühne als Piraten, zwar ohne Boote, dafür aber gekonnt auf Einrädern. Unter dem Titel "Fette beats" trommelte eine Percussiongruppe (Tobias Theiner, Robin Birmele, Benedict Hauser und David Galli), allerdings nicht auf dem Schlagzeug, sondern mit Lederbällen, leeren Flaschen und großen Kartons. Die Rhythmen rissen die Zuhörer mit und es gab großen Applaus. Was passiert, wenn Jazz auf Hip-Hop trifft, zeigten die Mädchen der Klasse 7b mit ihren Tanzeinlagen, einstudiert von Janine Kiefer.
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Als schaurig schöne, dunkle Gestalten mit weißen Masken tanzten Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen in ihren Kutten bei der "Masquerade". Bei fast völliger Dunkelheit betraten danach die jüngsten Realschüler, bekleidet mit weißen Kleidern, dunklen Hosen und Sonnenbrillen, die Bühne. Sie turnten mit beleuchteten Hula-Hoop-Reifen.
Mit viel Selbstvertrauen sang Jana Leonardt den Song "Heaven" aus dem Jahre 2002, bevor die "Ritter der Tafelrunde" (10. Klassen) in "historischen Kostümen" von jungen Mädchen zu modernen Tänzen verführt wurden.
Nach der Pause ging es um das Leid der Hausfrauen. Die Lehrer Christoph Müller, Thomas Lamp und Walter Spindler bewegten sich, als Hausfrauen verkleidet, zu bekannten Melodien wie "Das bisschen Haushalt ..." mit ihren Staubsaugern auf der Bühne.
Lauro Feiner zeigte mit "My Immortal", dass sie außerordentlich gut singen kann, auch sie wurde vom Publikum mit viel Beifall belohnt.
Eltern ließen in ihrem Tanz den Film "Grease" mit Schmalzlocke und Petticoat aufleben. Weiter ging es mit Hip-Hop von Marina Minkow, Inga Erhardt und Larissa Graner sowie mit "Puisque tu Pars" und den Lehrerinnen Emmanuelle Guth, Silke Buchali und Frauke Winter. Schülerinnen der 9. Klassen präsentierten Folklore mit Fiesta Sevilanas. Die Schülerin Lisa Stürner stand mit "Listen" ihren Sängerkolleginnen in nichts nach. Es ging auf 23 Uhr zu, als die Neuntklässler "Saturday Night Fever", Hanna Gutknecht, Rebecca Schopferer und Natali Mataschow "Oriental Fantasy" und die ehemalige Schülerin Annika Oesterreich "Somewhere over the Rainbow" hervorragend präsentierten.
Auch am Ende der Show mit den 10. Klassen und "You were never lovelier" ließ die Begeisterung der Zuschauer nicht nach. Zum Gelingen des Abends trugen die fernsehreife Moderation von Marcel Armbruster und Denise Hildenbrandt sowie die anscheinend unerschöpfliche Energie von Walter Spindler bei.
Autor: Hans-Jochen Voigt


