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08. August 2009

"Höchstens neun Prothesen"

Helios informiert Patienten

BREISACH (gz). Nach wie vor ist unklar, wie viele potenziell fehlerhafte Hüftgelenke in den vergangenen Jahren in der Helios-Rosmann-Klinik in Breisach Patienten eingesetzt wurden. Wie Georg Auer, Pressesprecher des Krankenhauses, gestern auf Anfrage erklärte, seien die internen Nachforschungen noch nicht beendet.

In den vergangenen 4 Jahren seien in den Helios-Kliniken in Breisach und Titisee-Neustadt zusammen jedoch höchstens 9 Prothesen des Typs Durom der Firma Zimmer, die Probleme bereiten könnten, Patienten eingesetzt worden. Bei 1849 Hüftendoprothesen entspreche dies einem Prozentsatz von 0,05.

Laut Auer ist zudem weiterhin unklar, ob es im Bereich der Helios-Kliniken überhaupt Patienten gibt, bei denen die Prothese Schwierigkeiten verursacht. Denn noch immer wisse Helios nicht genau, welches Teil der Durom-Prothese fehlerhaft gewesen sein soll. Es gebe zum Beispiel Patienten, denen nur ein Teil des Hüftgelenks erneuert worden sei.

Die betroffenen Patienten werden informiert
"Die betroffenen Patienten werden nach abschließender Klärung per Post in die jeweilige Helios-Klinik zur Nachuntersuchung eingeladen", so Auer weiter. Die Patienten könnten auch selbst in ihren Unterlagen nachsehen, welcher Prothesentyp ihnen eingesetzt worden sei. Nach Angaben des Herstellers, der Firma Zimmer, besteht die Prothese aus einem Hüftschaft, dem Großkugelkopf (Metasul LDH) und der Pfanne Durom. Zimmer bestreitet inzwischen, dass die Beschwerden der Patienten auf Fabrikationsprobleme in ihrem Unternehmen zurückzuführen seien. Außerdem würden sich die vermeintlichen Probleme nicht auf die Hüftpfanne "Durom", sondern auf die Verbindung zwischen Hüftschaft und Großkugelkopf beziehen.

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Autor: gz