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25. März 2009
Kann Retention zu Schäden an Häusern führen?
FDP/FWB stellt einen Eilantrag
BREISACH (apt). Die Breisacher Gemeinderatsfraktion der FDP/FWB befürchtet im Zusammenhang mit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs, dass es durch das geplante Abpumpen von Wasser im Retentionsgebiet Breisach zu Erosionen im Untergrund und zu Zerstörungen von Gebäuden kommen könnte.
Werner Schneider verlas in der jüngsten Ratssitzung einen Eilantrag, in dem die Stadtverwaltung aufgefordert wird, die Bedenken zu prüfen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Stadt und das Eigentum der Bürger geschützt werden könnten, zumal Schäden am Breisacher Pumpengürtel auch erst nach Jahrzehnten auftreten könnten.
Das Land Baden-Württemberg als Bauherr müsse zusichern, dass keine Schäden entstehen. Sollte dies nicht möglich sein, müsse das Retentionsprojekt bei Breisach gestoppt werden. Andernfalls sollte die Stadtverwaltung darauf drängen, dass das Land einen Entschädigungsfonds einrichtet. Außerdem sollten im gesamten Retentionsgebiet und im Umfeld der Pumpen Bodenuntersuchungen vorgenommen werden, um rechtzeitig Veränderungen der Bodenschichten festzustellen.
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Bürgermeister Oliver Rein versprach, dass er den Antrag an das Regierungspräsidium weiterleiten und den Gemeinderat über die Antwort der Behörde informieren werde.
Autor: apt
