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24. Juni 2011

Keine einzige Spur von der Leiche

Die Theaterarbeitsgemeinschaft der Breisacher Hugo-Höfler-Realschule führte eine Kriminalparodie auf.

  1. Die Schülerinnen und Schüler der Breisacher Hugo-Höfler-Realschule begeisterten die Zuschauer mit der Kriminalparodie „Mord ohne Leiche“. Foto: victoria kampfmann

BREISACH. Die Theater AG der Breisacher Hugo-Höfler-Realschule führte die Kriminalparodie "Mord ohne Leiche" von Margret Völke und Rudolf Guder in der Aula der Schule auf.

Eröffnet wurde das Stück mit der bekannten Titelmusik des "Tatorts". Die Idylle des Städtchens Breisach ist gestört, als drei ältere Damen (Henrietta Marzinkowski, Shana Isele und Lena Zähringer) beobachtet haben wollen, wie die schöne und junge Frau Miller (Saskia Roheleder) eines Abends ihren Ehemann (Joshua Hin) mit einem Fleischklopfer erschlagen hat.

Aufgrund von Krankheitsfällen in der örtlichen Polizeiwache muss sich Inspektor Lolli (Patrick Herger) Hilfe von der bekannten venezianischen Sekretärin Elettra (Anja Rinderle) holen. Leider finden die Beiden weder die Leiche, noch die Tatwaffe.

Daher wird auf Drängen der Konsulin Kleinschmidt (Saskia Roheleder) das unsterbliche Detektiv-Duo Sherlock Holmes (Aaron Striegel) und John Watson (Joshua Hin) zu Rate gezogen. Das Stück endet mit einer überraschenden Aufklärung des Falls.

Auch der Schulleiter war begeistert

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Die jungen Akteure der Hugo-Höfler-Realschule konnten nicht nur durch ihr schauspielerisches Talent überzeugen, sondern sie machten auch den einen oder anderen Textpatzer mit großem Charme wett. Auch die Kommentare von Aaron Striegel und Joshua Hin sorgten für Lacher im Publikum. Die Licht- und Tontechnik hatte Patrick Zimmermann übernommen. Regie führten Marliese Weiser und Karin Höfer, beide Lehrerinnen der Realschule.

"Ich freue mich, dass das Stück so ein Erfolg war", sagte Weiser. Obwohl die Schauspieler gleich mehrere Rollen übernehmen mussten und die Rahmenbedingungen für die Proben manchmal nicht optimal waren, konnten die Schüler dem Publikum ihre Begeisterung für das Theater vermitteln.

Auch Schulleiter Christoph Wolk bedankte sich bei den Schauspielern und den verantwortlichen Lehrerinnen für die Umsetzung des Theaterprojekts. "Das, was ihr in der Arbeit mit diesem Stück gelernt habt, wird euch für die Zukunft noch sehr nützlich sein", bekräftigte er.

Kreativität sei ein wichtiger Baustein für viele Aufgaben, die den Schülern in ihrem Leben begegnen werden.

Autor: Victoria Kampfmann