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01. Juli 2010

MSG sammelt 2000 Euro für Afrika

Schüler des Breisacher Gymnasiums und der Realschule spenden für Bildungsprojekte .

  1. Tag für Afrika Aktion Tagwerk Martin-Schongauer-Gymnasium Breisach Foto: privat

BREISACH. Die Schülerinnen und Schüler des Martin-Schongauer-Gymnasiums (MSG) haben vergangene Woche am bundesweiten "Tag für Afrika" der Aktion Tagwerk teilgenommen. Sie tauschten an diesem Tag ihren Schulunterricht mit einem Arbeitsplatz und spendeten den erarbeiteten Lohn für Bildungsprojekte in afrikanischen Ländern.

Mit viel Engagement bereiteten sich alle Beteiligten seit drei Monaten auf ihren Afrika-Tag vor. Neben der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz war die Recherche zu den Spendenempfängern und -zielen ein Schwerpunkt. Nach all dieser Arbeit fällt das Fazit der Schüler gut aus: "Der Sozialtag ist ein gutes Mittel, um anderen Menschen zu helfen", resümiert Benjamin. Sein Klassenkamerad Julian ergänzt: "Ich denke, dass man öfter solche Aktionen machen sollte." Deutlich wurde an diesem Tag, dass soziales Engagement auch Spaß macht. Benedict erarbeitete sein Spendengeld in einer Kindertagesstätte und vermisste den Schulalltag dabei kaum: "Mit den Kleinen ist Arbeiten total gut, und ich habe das Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. Das ist perfekt!"

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Das MSG nahm zum vierten Mal in Folge mit allen neunten Klassen an der bundesweiten Afrika-Kampagne teil. Dieses Jahr konnten fast 2000 Euro nach Angola, Burundi, Ruanda, Südafrika und Sudan gespendet werden. Das Geld wird vor Ort von der Kinderhilfsorganisation "Human Help Network" für entwicklungspolitische Bildungsarbeit eingesetzt.

Auch die Hugo-Höfler-Realschule widmete Afrika einen Schultag. So war die Klasse 6b mit ihren Klassenlehrerinnen Sabine Ambs und Sonja Klenk am Mittwoch für die Stadt Breisach unterwegs. Sie sammelten Müll, jäteten Unkraut und legten Neuanpflanzungen an (die BZ berichtete). Das Gebiet umfasste die Innenstadt bis zum Waldschwimmbad und das Festgelände um den Schwanenweiher. Der Obolus der Stadt Breisach wird für Schulprojekte in Afrika verwendet, insbesondere wird Ruanda, Angola und Burundi dieses Jahr bedacht. "Die Klasse war sehr motiviert bei der Sache. Nicht zuletzt bei der Arbeit in Kleingruppen konnte sie auch ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen", lobte Lehrerin Sonja Klenk.

Autor: bz