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17. April 2012

Quer durch Deutschland für guten Zweck

Ultraläufer in Breisach zu Gast.

  1. Die Ultraläufer Gerhard Albrecht (links) und Heinz Jäckel (rechts) wurden in Breisach von Bürgermeisterstellvertreter Lothar Menges begrüßt. Foto: süßle

BREISACH (isü). In 74 Tagen Deutschland zu Fuß umrunden – dieses Ziel haben sich Heinz Jäckel und Gerhard Albrecht gesteckt. Auf ihrer Tour um die Bundesrepublik mit mehr als 4000 Kilometern machten die beiden Ultraläufer vergangene Woche Station in Breisach.

Bürgermeisterstellvertreter Lothar Menges hieß die Läufer willkommen. Er würdigte das Engagement von Jäckel und Albrecht, die mit ihrem Lauf auf die Kinder als schwächstes Glied in der Gesellschaft aufmerksam machen wollen und zu Spenden aufrufen. Jäckel läuft seit Jahren für den Deutschen Kinderschutzbund, von dessen örtlicher Vertreterin Gabriele Valeska Wilczek die Läufer ebenfalls begrüßt wurden.

Während Jäckel auf das Schicksal von Kindern mit Trisomie 21 aufmerksam machen will, sammelt Albrecht Spenden für die Fanconi-Anämie-Stiftung. Diese unterstützt Kinder, die an der äußerst seltenen Knochenmarkserkrankung leiden. Kinder seien der Grundstock des Lebens, weshalb ihnen besondere Aufmerksamkeit zukommen müsse, so Albrecht.

Bei der Etappe nach Breisach seien sie von manchem Autofahrer komisch beäugt worden, erzählte Jäckel: "Wir Ultraläufer laufen außerorts auf der linken Straßenseite, aber damit waren anscheinend nicht alle Autofahrer einverstanden." Der Weg von Schwanau in die Münsterstadt sei eine der kürzeren Etappen gewesen. Zwischen 40 und 80 Kilometer sind die einzelnen Etappen der Tour lang, die Jäckel und Albrecht am 17. Juni in Hennef beenden wollen. An diesem Tag findet dort der Europalauf statt. Bisher konnte bereits viel Aufmerksamkeit und einiges an Spenden erreicht werden. "Unser Traumziel", erklärt Jäckel, "liegt bei 10 000 Euro."

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Dann, so der 64-Jährige, könnten sie zufrieden sein. Aufgrund ihrer Erfahrung, bei zahlreichen Spendenläufen hält er einen fünfstelligen Betrag für möglich. Am meisten Respekt haben Jäckel und sein 62-jähriger Mitläufer vor den Etappen am bayrischen Wald, da es dort sehr gebirgige Strecken gebe. Begleitet werden die Läufer von ihren Ehefrauen, die sich um Versorgung und Unterkünfte kümmern. Mit im Gepäck sind Trikots, die von den Vertretern der Etappenorte, so auch von Menges, signiert werden und am Ende der Tour ersteigert werden können. Wer die Ultraläufer auf einer Etappe begleiten möchte, kann sich unter Telefon 0151/23580373 anmelden.

Nähere Informationen zum Grenzlauf unter http://www.funrunner-hennef.de

Autor: isü