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21. Januar 2012

Tipps zur Berufswahl

Rund 40 Firmen und Behörden standen in der Breisacher Hugo-Höfler-Schule Rede und Antwort.

  1. Viel Interesse fand die von der Hugo-Höfler-Schule organisierte Berufsberatung. Foto: hans-jochen voigt

BREISACH. Als "die größte Berufsorientierungsmesse in der gesamten Region" beschrieb Rektor Christoph Wolk die Veranstaltung, zu der sämtliche Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassen mit ihren Eltern in die Hugo-Höfler-Realschule eingeladen waren. Rund 40 Firmen, Institute und Behörden nutzten in den Klassenräumen die Gelegenheit, Nachwuchs zu werben und über die Voraussetzungen für die einzelnen Berufe aufzuklären. Zudem stellten sich auch einige weiterführende Schulen vor.

In seiner Begrüßungsansprache zeigte sich Wolk erfreut darüber, dass auch Barbara Wunsch-Ramsperger als zuständige Schulrätin für Berufsorientierung der Einladung gefolgt war und damit die Verbundenheit zur Schule dokumentiere. Der Rektor beschrieb seine Schule als eine der größten Realschulen Südbadens mit 1050 Schülern, die ihren Wohnsitz nicht nur in Breisach hätten, sondern vom gesamten Kaiserstuhl, vom Tuniberg und aus dem Elsass kämen. Insbesondere der Zulauf von Schülern aus dem Elsass sei im Rahmen der deutsch-französischen Verständigung von besonderer Bedeutung.

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Wolk dankte den für die Berufsorientierung zuständigen Lehrkräften, besonders Oliver Staib und seiner Assistentin Elisabeth Haas-Heidt, sowie der Agentur für Arbeit, die durch Berufsberaterin Nadine Fuchsberger regelmäßig in der Schule vertreten sei, so dass für die Schüler die Fahrt nach Freiburg zur Behörde unterbleiben könne. Er erinnerte, dass inzwischen 8 Kooperationsverträge mit verschiedenen Firmen abgeschlossen worden seien (Die BZ berichtete).

"Sich rechtzeitig über die

Berufswahl zu informieren, ist der richtige Weg."

Lothar Menges
Bürgermeisterstellvertreter Lothar Menges hieß Eltern und Schüler sowie die Vertreter des Gemeinderates und alle Firmen- und Behördenvertreter herzlich willkommen. Diese Veranstaltung sei ein wichtiger Aspekt für die Stadt, sagte Menges. Sich rechtzeitig über die Berufswahl zu informieren, sei der richtige Weg.

Realschullehrer Oliver Staib und Schülerin Sabrina Ditterle aus der Klasse 9f sprachen Begrüßungsworte, bevor sich die Aussteller und Schüler mit ihren Eltern auf die Klassenräume verteilten.

Bei einem Rundgang durch die Schule erschien das Interesse der Schüler an einzelnen Ausstellern zunächst sehr unterschiedlich, in einigen Räumen stauten sich die Interessenten, andere Räume waren fast leer. Allerdings änderte sich das Bild schon nach wenigen Minuten, Plakate sowie kurze Vorträge von den Ausbildungsbeauftragten der Firmen und von den Auszubildenden regten das Interesse ständig an.

So referierte Marina Burkardt von der Stadt Breisach zum Beispiel über die dort angebotenen Ausbildungsberufe, ebenso wie Frank Schönberg von der Firma Maertin oder Manfred Lorenz von der Firma Rhodia. Elektromeister Hans-Peter Geppert zeigte auf, warum Auszubildende in seiner Firma heute die Mittlere Reife absolviert haben müssen. Die Anforderungen seien in den letzten Jahren immer weiter gewachsen. Auch die Bundesanstalt für Arbeit warb um Nachwuchs. Mitarbeiter der Firma Werner-Metallbau zeigten sich in ihrer Berufstracht. Polizeihauptkommissar Thomas Ciesele informierte über den Ausbildungsweg und die Aufstiegschancen bei der Polizei. Wenige Türen weiter zeigten mehrere Damen von der katholischen Fachhochschule den Ausbildungsweg von Erzieherinnen auf. Neben Supermarktketten wie Aldi oder DM waren viele weitere Ausbildungsbetriebe oder Behörden vertreten, wie zum Beispiel das Finanzamt, der Badische Winzerkeller, Autoreparatur-, Heizungs-, Metallbau-, Elektro-, Elektronik- und Holzverarbeitungsbetriebe, die Helios-Rosmann-Klinik, die Firma Peguform, Badenova, Speditionen sowie Banken und Versicherungen.

Die Schülerinnen und Schüler von Klassenlehrerin Doll kümmerten sich um das leibliche Wohl der vielen Gäste.

Autor: Hans-Jochen Voigt