Erschließung des Baugebiets Bergacker: Deutlich unter dem Kostenvoranschlag

Eva Korinth

Von Eva Korinth

Di, 25. Februar 2014

Breitnau

Erschließung des Baugebiets Bergackers in Breitnau ist fertig abgerechnet.

BREITNAU. Die Erschließung des neuen Breitnauers Baugebietes Bergacker ist abgeschlossen. Die Abrechnung erläuterten dem Gemeinderat Rüdiger Kunst von der Freiburger Kommunalkonzept und Franz Riede vom Löffinger Ingenieurbüro Riede in der jüngsten Sitzung.

Die Erschließung wurde 2013 abgeschlossen, die letzte Rechnung kam im November und das abschließende Gespräch mit der ausführenden Firma fand Ende Januar statt. Wie engagiert beide Büros gearbeitet hatten, zeigte sich in der umfassenden, sehr detaillierten Abrechnung der Maßnahme. Genau ist jedes Baugewerk, jede noch so kleine Nachtragsarbeit aufgelistet, in Vergleich gestellt zum Kostenvoranschlag und was es definitiv gekostet hat. Auch wurde angezeigt, wo es noch Zahlungslücken gibt und auch Anteile für andere Bereiche herausgerechnet. Kurzum: ein beeindruckendes Rechenwerk.

Breitnaus Bürgermeister Josef Haberstroh dankte Kunst und Gast für "die Abrechnung auf den letzten Cent" und dafür, dass die beiden "keine Auseinandersetzung" mit der ausführenden Firma gescheut hätten. Kunst erläuterte jeden aufgeführten Posten der Abschlussrechnung. Bei der Durchsicht und Kontrolle aller Rechnungen habe sich ergeben, dass manche Gewerke doppelt verrechnet worden seien, andere Gewerke von der Breitnau Energie zu bezahlen seien.

Das Endergebnis ist mehr als zufriedenstellend für die Gemeinde, es liegt klar unter dem Angebot. Umsonst haben die Gemeinderäte sich die Köpfe heißgeredet, befürchtet dass die Maßnahme viel zu teuer wird.

Die Netto-Endsumme beträgt 674 554,14 Euro, was hochgerechnet auf den Quadratmeter des Neubaugebietes Bergacker 57,39 Euro bedeutet. Der Kostenvoranschlag lag bei 770 148,35 Euro (brutto) mit Erschließungskosten je Quadratmeter in Höhe von 65,62 Euro.

Franz Lickert war froh über das Ergebnis. Die Rechnung sei toll aufgegangen. Die Entscheidung, beide Büros in Kombination mit der Bauaufsicht der Maßnahme zu betrauen, sei genau richtig gewesen, sagte Lickert weiter und erinnerte, dass der Rat sich damals sehr schwer damit getan habe. Einstimmig nahm der Gemeinderat die Abrechnung zur Kenntnis.