Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

13. Juli 2012 06:55 Uhr

Gesetzentwurf

Brüssel will jährlichen TÜV für ältere Autos

Autofahrer sollen sich häufiger beim TÜV oder der Dekra blicken lassen. Ältere Wagen sollten jährlich vorgestellt werden, schlägt EU-Verkehrskommissar Kallas vor. Der ADAC protestiert.

  1. Führen kürzere Prüfintervalle zu mehr Verkehrssicherheit? Foto: dpa

Die EU-Kommission will ältere Autos jährlich zum TÜV schicken. In Deutschland ist dies bisher nur alle zwei Jahre Pflicht. Außerdem will Verkehrskommissar Siim Kallas Regeln für privat geführte Werkstätten festlegen, die solche Sicherheitstests machen. Das geht aus einem Gesetzentwurf vor. Am Freitag will Kallas die Pläne offiziell vorstellen. Verschiedene Medien hatten Mitte Juni bereits über das Vorhaben berichtet.

Die häufigeren Hauptuntersuchungen könnten beim Besitzer zu Buche schlagen, fürchtet der SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug. "Wer fährt denn alte Autos? Leute, die nicht viel Geld haben", sagt er. Das müsste der Gesetzgeber zumindest berücksichtigen.

Der Entwurf des Gesetzes sieht für die meisten Neuwagen die erste Hauptuntersuchung nach vier Jahren vor, dann nach zwei Jahren und danach jährlich. Ab einem Kilometerstand von 160.000 soll die Prüfung ebenfalls jedes Jahr fällig werden.

Der ADAC hingegen wehrte sich gegen die Pläne: "Jetzt will die EU-Kommission noch eins draufsetzen und die deutschen Autofahrer noch mehr zur Kasse bitten", teilt der Verband mit. Kürzere Prüfintervalle führten nicht zu mehr Verkehrssicherheit. Technische Mängel seien nur für 0,5 Prozent der schweren Unfälle verantwortlich.

Werbung


Die EU-Kommission sieht das anders. Sie schätzt in dem Gesetzesentwurf, dass mehr als 2000 Verkehrstote jährlich auf Europas Straßen technischen Mängeln zum Opfer fallen. Gemessen an Zahlen aus dem Jahr 2009 entspräche dies einem Anteil von mehr als fünf Prozent.

Der TÜV Süd begrüßte das Vorhaben. Es sei richtig und nachvollziehbar, die Prüffristen in den EU-Ländern zu vereinheitlichen. Ältere Fahrzeuge seien auch anfälliger für Probleme.

Mehr zum Thema:

Autor: dpa


37 Kommentare

Damit Sie Artikel auf badische-zeitung.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig bei Meine BZ registrieren. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Die veröffentlichten Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Pat Gra  

Pat Gra

Registriert seit: 12.07.2011

Kommentare: 140

12. Juli 2012 - 17:03 Uhr

Und der Bundestag wird mit Sicherheit "mehrstimmig" zustimmen, das Brüssel uns mehr zur Kasse bitten darf, wie allerdings solche Abstimmungen im Bundestag aussehen, siehe hier:
http://www.youtube.com/watch?v=GxeC_wDwcaU

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Michael Berner

Registriert seit: 10.01.2011

Kommentare: 903

12. Juli 2012 - 17:10 Uhr

Mal kurz rekapituliert: In Deutschland sind 0,5% der schweren Unfälle auf technische Mängel zurückzuführen. Europaweit 5%. Ich nehme an, dass der deutsche Schnitt den europäischen mit senkt was wiederum heisst, dass die Zahl in anderen Ländern noch viel höher ist.

Warum also die Deutschen Autofahrer bestrafen, wo doch in erster Linie andere Länder am Zuge wären ihr Prüffristen zu verbessern. Wahrscheinlich liegt es nicht einmal an den Prüffristen, denn diese dürften einigermaßen gleich sein - und ein oder zwei Jahre machen nun sicherlich nicht das Mehr an entdeckten Mängeln aus - sondern es ist die Qualität der Prüfung.

In erster Linie müsste man also mal Sorge dafür tragen, dass die Deutsche Pingeligkeit bei diesen Prüfungen überall zum Standard wird, dann kommt man auch mit weiterhin zwei Jahres Intervallen aus. Man könnte natürlich alternativ die Prüfgebühr auch halbieren, wenn man sowieso jedes Jahr nachschaut, kann man da schon mal schneller drüberfliegen...

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

12. Juli 2012 - 17:21 Uhr

der ADAC hat in allen Themen die des Deutschen liebstes Spielzeug betreffen die Nase drin.
Er protestiert....
Seltsamerweise bewirkt das nie etwas :-(

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Franz Holst

Registriert seit: 01.04.2011

Kommentare: 156

12. Juli 2012 - 18:29 Uhr

Was wir von den Freiburger Abgeordneten dazu erwarten können ist ja wohl klar. Die werden keine Gelegenheit auslassen uns in die Tasche zu langen.

Verstoß gegen Netiquette melden

Alois M. Jung  

Alois M. Jung

Registriert seit: 25.04.2012

Kommentare: 247

12. Juli 2012 - 19:09 Uhr

Wann kommt eigentlich der Fahrradtüv???

Verstoß gegen Netiquette melden

Peter Pellin  

Peter Pellin

Registriert seit: 15.04.2011

Kommentare: 229

12. Juli 2012 - 19:15 Uhr

Absoluter Unfug und Schwachsinn.

Hier stellt sich dar woher der Begriff Einfälltig kommt, Man(n) oder Frau denkt nur mit einer Falte, da kann nur Rotz rauskommen.

Verstoß gegen Netiquette melden

Peter Pellin  

Peter Pellin

Registriert seit: 15.04.2011

Kommentare: 229

12. Juli 2012 - 19:16 Uhr

Zitat: Ältere Fahrzeuge seien auch anfälliger für Probleme.

und damit bares Geld für die Tüv-Mafia?

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Dieter Leeb

Registriert seit: 05.03.2010

Kommentare: 531

12. Juli 2012 - 19:28 Uhr

Irgendwie passt da wieder was nicht zusammen: Die Fahrzeughersteller verlängern ihre Intervalle für Inspektionen und ein gutbezahlter EUrokrat meint, dies durch kürzere TÜV-Intervalle ausgleichen zu müssen. Mein Vorschlag: Prüfintervalle von Hersteller und TÜV zeitlich (!) angleichen und wer die teurere und umfangreichere Herstellerinspektion durchführen lässt bekommt dabei gleich die Prüfplakette. Damit ist auch abgehakt, dass Autos mit höherer Fahrleistung und daher größerem Verschleiss öfter geprüft werden, zumindest wenn sie die Inspektion durchführen lassen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

irene schwarz

Registriert seit: 18.10.2011

Kommentare: 161

12. Juli 2012 - 20:25 Uhr

Blödsinn gepaart mit Abzocke; so langsam wird alles unter dem Deckmantel der Sicherheit einem aufs Auge gedrückt.
Fahrradtüv? kommt sicherlich auch noch;abwarten.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Heiner Dubois

Registriert seit: 04.08.2011

Kommentare: 181

12. Juli 2012 - 21:05 Uhr

EU = Europas Unglück

Verstoß gegen Netiquette melden

Roman Weingardt  

Roman Weingardt

Registriert seit: 02.12.2010

Kommentare: 3198

12. Juli 2012 - 23:49 Uhr

Da wären z.B. in Rumänien (ich weiß von was ich spreche) auf einen Schlag 60% der Autos zur Verschrottung verdonnert!

Die "gute" Nachricht daran ist, dass es halt ein paar "arme" Autobauer gibt, die an dieser Regelung wieder profitieren werden!

Verstoß gegen Netiquette melden

Bernice Bacheberle  

Bernice Bacheberle

Registriert seit: 27.02.2010

Kommentare: 2017

13. Juli 2012 - 08:25 Uhr

Die spinnen doch!
Reine Abzocke der Armen.
Bis vor kurzem gab es in einigen europäischen Landern keine Untersuchungspflicht.
Da sollte man sich mit der jetzigen Regelung zufrieden geben. Zumal die technischen Mängel bei PKWs in nur 0,5% der Unfälle Ursache sind.
Bei den LKWs sieht das schon anders aus. Da sollten international viel schärfere Bestimmungen und Überprüfungen stattfinden. Hier wäre anzusetzen, Aber korrupte Politiker meiden dies.
Alles reines Ablenkungsmanöver. Genauso mit der Verschärfung der Abgase.
Schiffe in den Weltmeeren fahren überwiegend mit dem sehr umweltschädlichen Schweröl, aus Kostengründen, und zum Schaden für uns alle. Denn fast die Hälfte der gesamten Luftverschmutzung kommt mit dem Wind von den Meeren zu uns, fast die Hälfte aller Immissionen! Dabei macht die anderen Hälfte alle anderen wie private Haushalte, Betriebsschornsteine, Verkehr auf Straße, Schiene und Luft aus!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Michael Keller

Registriert seit: 12.03.2012

Kommentare: 744

13. Juli 2012 - 11:47 Uhr

"Da wären z.B. in Rumänien (ich weiß von was ich spreche) auf einen Schlag 60% der Autos zur Verschrottung verdonnert!"

Nein, leider, Herr Weingardt. Die Verkehrssicherheit in den MOEL und SEL war zwar vermutlich wirklich der Hintergedanke der EU-Kommission bei der Verkürzung der Intervalle. Aber in den meisten dieser Länder gibt es bis heute (anders übrigens als in der Türkei!) überhaupt keine technische Infrastruktur, um die Vorgaben der EU-Richtlinie 2009/40/EG umzusetzen. Wer zur Hauptuntersuchung kommt, darf etwa in Griechenland in 60% der Fälle mit neuer Plakette wieder gehen, ohne dass der Wagen auch nur angeschaut wurde - wer da im vorauseilenden Gehorsam repariert, wirft sein Geld zum Fenster raus...

Das hat die EU-Kommission gemerkt und will nun auch den Werkstätten die Durchführung der Hauptuntersuchung ermöglichen. Aber in den betreffenden Ländern fehlt die erforderliche Technik (z.B. geeichter Bremsen-/Stoßdämpferprüfstand, OBD-Diagnosegeräte) in den Werkstätten sehr oft ebenso und kann auch nicht einfach mal so eben angeschafft werden. Viele der Werkstätten dort sind halt Provisorien, in denen möglichst billig Provisorien in provisorische Autos eingebaut werden, damit die Hauptfunktion (Fahrt A-->B) provisorisch wieder erfüllt wird - das soll keine generelle Kritik sein, die Lösungen gefallen mir oft viel besser als der Ansatz deutscher Werkstätten (kaputtes Modul raus/neues Modul rein). Unterschreiben würden die Betreiber aber wohl trotzdem vieles, wenn's Geld dafür gibt (ich weiß, wovon ich rede ;).

Ich würde meinen, da hat sich die Kommission mal wieder Regelungen ohne Kenntnis der Verhältnisse vor Ort ausgedacht und belastet nebenbei ausgerechnet jene Mitgliedsstaaten, in denen ohnehin schon alles sehr gut läuft.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

13. Juli 2012 - 16:16 Uhr

Wetten dass.....bei der nächsten Europawahl noch weniger Menschen wählen gehen?

Was diese Marionetten der TÜV/DEKRA/GTÜ-Lobbyisten da beschliessen wollen, ist schlichter Schwachsinn.

Ich würde vorschlagen, dass wir mal ein Volksbefragung durchführen, ob wir dem ach so tollen Europa nicht lieber den Rücken kehren sollten!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #804452

Registriert seit: 14.03.2011

Kommentare: 866

13. Juli 2012 - 16:26 Uhr

@ Herr Ebert
>>"Ich würde vorschlagen, dass wir mal ein Volksbefragung durchführen, ob wir dem ach so tollen Europa nicht lieber den Rücken kehren sollten!...."

das brauchen wir nicht, die Verantwortlichen richten die EU schon selbst zugrunde.:-)

Verstoß gegen Netiquette melden

Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1712

13. Juli 2012 - 16:41 Uhr

Sollten tatsächlich 0,5 % aller schweren Verkehrsunfälle (oder je nach Leseart 5%) verhindert werden können, dann ist diese Regelung schon lange notwendig und unverzichtbar!
Sie sollte besser heute alsm morgen umgesetzt werden!

2.000 Tote aufgrund Mängel an alten Fahrzeugen, da ist jeder Tote einer zu viel!

Im gleichen Zuge könnte man als Lenkungsfunktion noch die Prüfgebühren deutlich erhöhen. Dies würde zum Rückgang der alten Fahrzeuge und Umweltsündern führen!

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

13. Juli 2012 - 17:30 Uhr

@ Manuel Rosenthal-Schöpflin

Lesen und verstehen ist nicht ihr Ding, liebster Herr Rosenthal-Schöpflin (ich liebe Doppelnamen)?

Wenn 0,5% aller schweren Verkehrsunfälle in der BRD auf das Konto von Fahrzeugmängel gehen, dann sagt dies nichts darüber aus, wieviel Personen hierbei verletzt oder getötet wurden.

Und ob z.B. in Rumänien ein 40 Jahre alter und schrottreifer PKW aus osteuropäischer Produktion bei einem Unfall zermalmt wird, geht mir als deutschen MB-Fahrer ziemlich am Allerwertesten vorbei.

Verstoß gegen Netiquette melden

Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1712

13. Juli 2012 - 17:44 Uhr

Aber Herr Ebert, Sie wollen doch nicht die Diskussionskultur anderer hier übernehmen und auf eine persönliche Ebene abrutschen? Dies wäre nicht Ihr Niveau.

Zu dem sachlichen Teil Ihres Beitrages:
0,5 % aller schweren Unfälle (in Deutschland?) hört sich vielleicht nicht nach sehr viel an.
Bei mehreren tausend Verkehrstoten jährlich (die wohl sicherlich alle aus schweren Verkehrsunfällen folgen), wird da jedoch eine stattliche Anzahl Toter, Schwerstverletzter mit bleibenden Schäden und viel Leid dabei sein.

Mit Sicherheit auch MB-Fahrer, die selbst ein tatelloses KFZ führen und unverschuldet sterben müssen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

13. Juli 2012 - 17:53 Uhr

@ Manuel Rosenthal-Schöpflin

Lesen und verstehen: http://www.adac.de/_mmm/pdf/4_5_vergleich_unfallgeschehen_nach_strassenarten_42780.pdf

Verstoß gegen Netiquette melden

Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1712

13. Juli 2012 - 18:12 Uhr

Herr Eberts, als Statistiker kann ich ein solches PDF lesen und verstehen.

Zum Thema scheint es nicht zu passen, haben Sie einen falschen Link gepostet?

Hier geht esvornehmlich um TÜV-Perioden für ältere Autos und die damit einhergehende verbesserte Sicherheit.

Sie verlinken zu Vergleichen von Unfallgeschehen nach Straßenarten und einer (ungesicherten) Nebenerwähnung zu Tempolimit.

Thema verfehlt!
(Hinweis: Jetzt den BZ-Forum-üblichen "XY-kann-nicht-lesen-und-verstehen-Spruch" zu posten, würde weder Sie noch uns weiter bringen.)

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Rainer Brombach

Registriert seit: 11.11.2011

Kommentare: 870

13. Juli 2012 - 18:14 Uhr

Ein typischer Fall von Kompetenzüberschreitung der EU-Kommission. Wenn die Unterschiede bei den Fallzahlen bei Unfällen wegen technischer Defekte derart gravierend sind, ist die europäische Ebene denkbar ungeeignet, das Problem zu regeln und zu lösen.

Statt es den Staaten zu überlassen, wie sie auf ihre individuellen Unfallzahlen geeignet reagieren, wird ein europäisches Einheitsrecht über alle gestülpt. Es geht in Europa nämlich meist nicht um die Lösung von Problemen, sondern um die Konzentration von Kompetenzen in Brüssel.

Der Beamtenmoloch will beschäftigt werden, und weiter wuchern.

Dass Brüssel dabei längst an dem Ast sägt, auf dem es sitzt, scheint man nicht zu bemerken. Jedenfalls steigt die Abscheu vor Europa bei den Bürgern von Tag zu Tag. Dies ist schade. Denn es war mal eine gute Idee, bevor sie von den Bürokraten gekapert wurde.

@Herr Rosenthal-Schöpflin
Woraus schließen Sie, dass diese 0,5% Unfälle wegen defekter Fahrzeuge vermieden werden könnten, wenn der TÜV jährlich fällig würde? Glauben Sie, man könnte Bremsen, Lichtern und anderen sicherheitsrelevanten Teilen vorschreiben, nur direkt vor dem nächsten TÜV-Termin kaputt zu gehen? Wie verhält es sich Ihrer Ansicht nach mit Anschnallgurten, ABS und ESP? Deren Funktionsfähigkeit wird beim TÜV gar nicht geprüft. Wäre es Ihrer Ansicht nach nicht sowieso erforderlich, das Autofahren ganz zu verbieten? Immerhin könnten dann ALLE von Ihnen beklagten Verkehrstoten vermieden werden.

Sie scheinen Ihre Ansichten nicht bis zum Ende durchdacht zu haben. Entweder sprechen Sie sich für die totale Vermeidung von Verkehrstoten aus, dann gibt es nur eine Lösung. Oder Sie tolerieren in einer technisierten Welt ein bestimmtes Risiko, dieser Technik zum Opfer zu fallen. Dann sollte Ihnen aber mehr einfallen, als die Todes- und Verletztenrate um 0,5% verringern zu wollen. Dies ist immerhin mit Milliardenkosten verbunden. Wie wäre es, für diesen Betrag die Notarztzentren in ländlichen Gebieten wieder nachts zu besetzen? Damit könnten Leben gerettet werden, die nicht durch Autounfälle gefährdet sind.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

13. Juli 2012 - 18:40 Uhr

@ Manuel Rosenthal-Schöpflin

Falls Sie es nicht verstanden haben - die meisten Unfälle geschehen innerorts, so dass der technische Zustand eines KFZ als zweitrangig bzw. nicht relevant bezeichnet werden kann.
Im Gegensatz dazu die BAB - hohes Tempo, verbunden mit entsprechender Belastung der Fahrzeugmechanik, trotzdem die wenigsten Unfälle.

Einfach zu verstehen, oder?

Aber auch ohne Statistik - was ist denn ihrer Meinung nach ein gravierender Mangel? Und wann ist dieser ursächlich für einen Unfall bzw. wann wirkt sich dieser lediglich verschärfend auf die Unfallfolgen aus?

Wenn z.B. meine Bremsen versagen, dann wäre dies ein gravierender Mangel. Streikt jedoch das ABS, ESP, ASR etc. oder steigen meine Airbags aus, dann ist dies zwar ärgerlich (und meist sauteuer), hat jedoch keinen direkten Einfluß auf das Fahrverhalten des KFZ (ausser der/die FahrerIN ist derart überfordert, dass er/sie ohne Assistenzsysteme nicht fahren kann).

Jetzt die Frage - hatte sie jemals ein Fahrzeug, an welchem die Bremse ausfiel? Also ich in > 26 Jahren und > 2 Millionen Kilometer Fahrleistung mit PKW und KRAD ehrlich gesagt nicht.

Verstoß gegen Netiquette melden

Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1712

13. Juli 2012 - 18:54 Uhr

Herr Brombach, die neue Verordnung (gültig ab dem 01.07.2012) sieht auch eine Überprüfung der von Ihnen genannten elektronischen Hilfen und weitere Neuheiten vor.
Z.B. muß eine Fahrt mit mindestens 8 km/h durchgeführt werden.

Im Übrigen wäre diese TÜV-Überprüfung gar nicht notwendig (Licht, Bremsbeläge usw.), wenn jeder Fahrzeughalter genug Eigenverantwortung hätte.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Rainer Brombach

Registriert seit: 11.11.2011

Kommentare: 870

13. Juli 2012 - 19:10 Uhr

Und wie soll die Eigenverantwortung durch kürzere TÜV-Intervalle gefördert werden? Wenn die Untersuchung fachmännisch korrekt durchgeführt wird, ist ein Intervall von 2 Jahren ausreichend. Ein engerer Prüfzyklus vergeudet Ressourcen, die wenn man sie denn für die Gesundheit ausgeben will, an anderer Stelle weit mehr Leben retten könnte.

Verstoß gegen Netiquette melden

Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1712

13. Juli 2012 - 19:11 Uhr

Herr Eberts, ich kann Ihre Meinung, daß Unfälle Innerorts (in Kausalität technischer Probleme zur Schwere der Folgen (Fahrradfahrer, Fußgänger, Kinder usw)) zweitrangig wären nicht teilen, auch wenn mir dazu keine Statistiken vorliegen.

Ja, ich kann mich an ein Bremsversagen erinnern.
Mir ist vor schätzungsweise 25 Jahren an meinem Audi 100 der Bremskraftverstärker/Hauptbremszylinder kaputt gegangen.
Das Bremspedal fiel durch, auch durch "pumpen" war kaum eine Bremswirkung zu erreichen. Das Auto konnte ich durch das Betätigen der Handbremse stoppen.

Um Ihre anschließende Frage vorab zu beantworten: Nein, ob der TÜV bei einer jährlichen Kontrolle den nahenden Defekt gesehen hätte, weiß ich nicht.

Verstoß gegen Netiquette melden

Manuel Rosenthal-Schöpflin  

Manuel Rosenthal-Schöpflin

Registriert seit: 13.07.2010

Kommentare: 1712

13. Juli 2012 - 19:14 Uhr

Herr Brombach, die Eigenverantwortung durch kürzere TÜV-Intervalle wird natürlich gerade nicht gefördert.

Ihren weiteren Ausführungen stimme ich zu.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Christina Link

Registriert seit: 03.07.2012

Kommentare: 14

14. Juli 2012 - 13:18 Uhr

So ist es richtig! Immer drauf auf die Armen! Wir haben ja genügend. . .:-(

Raus aus der EU-Sch. . . bevor es zu spät ist!

Verstoß gegen Netiquette melden

Manni Fischer  

Manni Fischer

Registriert seit: 29.11.2010

Kommentare: 808

14. Juli 2012 - 16:18 Uhr

@Herr Rosenthal-Schöpflin

ihre Aussage über die Prüfung trifft nur auf Neuzulassungen ab diesem Datum zu. Alle bereits zugelassenen Fahrzeuge (und damit eben die, auf die es der Eu ankommt) fallen da raus.

Wenn alle EU Länder auf dem gleichen Niveau wie Deutschland sind, was die technischen Überprüfungen der Fahrzeuge angeht, dann können wir wieder reden, vorher ist das nur Beutelschneiderei. Und wie es vorher schon geschrieben wurde: Wenn trifft denn diese Regelung? Diejenigen, sie sich nicht alle 2-3 Jahre einen Neuwagen kaufen können.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Jochen Kiefer

Registriert seit: 01.06.2012

Kommentare: 64

15. Juli 2012 - 08:55 Uhr

Natürlich will Brüssel den jährlichen TÜV, des Geldes wegen! Und das unser TÜV dafür ist, ist doch auch klar - der Kunde muss dann ja noch öfter kommen und bezahlen. Einfacher lässt sich ein Gewerbe nicht betreiben, als mit Zwangskundschaft. Und Entschuldigung: wer glaubt dass es in erster Linie um die Sicherheit geht, der glaubt auch, dass in den Autobahnbaustellen bei Tempolimit 60 wegen der Verkehrssicherheit geblitzt wird, oder an den Weihnachtsmann.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Michael Grunau

Registriert seit: 17.09.2010

Kommentare: 93

15. Juli 2012 - 14:36 Uhr

Ingesamt hat sich die Qualität der Autos in den letzten 50 Jahren deutlich verbessert, die Systeme sind zwar komplexer geworden, melden aber mittlerweile Fehlfunktionen meisst direkt an den Fahrer.
Die grosse Gefahr sehe ich bei den LKW. Hier fahren m.e. viel zu viele Schrotthaufen über die europäischen Strassen. hier sollte die EU ansetzen.
Im übrigen bin ich für einen TÜV für Fahrrader, damit die nächtlichen Kamikazefahrten ohne Licht weniger werden...

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Martin Roller

Registriert seit: 18.02.2012

Kommentare: 160

16. Juli 2012 - 09:06 Uhr

Liebe Frau Bacheberle,
lieber Herr Grunau

Ihre Kommentare wäre mir zwischen den ganzen teilweise sinnlosen Bemerkungen beinahe durchgerutscht. Sie meinen also, daß LKW's noch öfter untersucht werden sollen ?
Nur zu Ihrer Info, LKW's mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen müssen ausser zur (jährlichen) Hauptuntersuchung alle 6 Monate !! zu einer zusätzlichen Sicherheitsprüfung, die im Prinzip den Umfang einer Hauptuntersuchung entspricht.

Im übrigen sei den anderen Schreibern gesagt, eine Hauptuntersuchung (ugs. "TÜV") ist eine zerlegungsfreie Sicht und Funktionsprüfung, deren Umfang in der StVZO vorgeschrieben ist und diese VO ist als Vorbild für den gesamten ECE-Raum mittlerweile verbindlich vorgeschrieben. Vollkommen zu Recht darf angezweifelt werden, daß der defekte Hauptbremszylinder bei eben solch einer zerlegungsfreien Prüfung festgestellt worden wäre, ausser dieser sei schon im Augenblick der Prüfung z.B. stark undicht gewesen.

In vielen neuen Beitrittsländern bestehen allerdings bei den prüffristen und Prüfkriterien noch Übergangsbestimmungen, weil die hier so oft gescholtenen Eurokraten ein Einsehen hatten darin, daß z.B. in Bulgarien und Rumänien nicht der gleiche Wohlstand herrscht wie in vielen "alten" EU-Staaten, und sich die Bürger dort keine neuen Autos leisten können.
Aber um Herrn MRS und seinen Statistiken gerecht zu werden, diese Fahrzeuge tauchen in der deutschen Unfallbilanz so selten auf, daß wir diese getrost vernachlässigen können.

Alles in allem bin auch ich dafür, bei Fahrzeugen, die ein bestimmtes Alter erreicht haben, den Tüv-Intervall zu verkürzen. Denn gerade diese älteren, z.T auch preiswerten Fahrzeuge sehen erfahrungsgemäß kaum noch die vom Hersteller geschulten Spezialisten in den Vertragswerkstätten, sondern werden irgendwo in Garagen oder vor dem Haus am Rinnstein von Do-it-yourself-Mechanikern "gewartet" und entwickeln sich durch die dort fehlende Fachkompetenz, kombiniert mit überwiegend jüngeren, unerfahrenen Fahrern zu regelrechten Zeitbomben.

Verstoß gegen Netiquette melden

Manni Fischer  

Manni Fischer

Registriert seit: 29.11.2010

Kommentare: 808

16. Juli 2012 - 10:37 Uhr

Herr Roller,

anfangs hatte ich noch den Eindruck, es schreibt ein sachkompetenter Mann. Spätestens nach dem Absatz mit der jährlichen Prüfung der LKW hat mich dieser aber verlassen (ihr Privat-PKW ist sicher ein Firmenwagen?).

Anhand ihrer Ausführung über das Einsehen der "Eurokraten" mit den Bulgaren und Rumänen macht sich These breit, hierzulande könnten sich alle ein neues Fahrzeug leisten und müssten nicht mit den alten und selbstgewarteten "Gurken" herumhobeln. Kommen sie mal aus ihrer Reihenhaus-Siedlung raus und werfen einen Blick über den Tellerrand: Dem ist mitnichten so!

Ebenso sprechen sie jedem Hobby-Handwerker die Komepetenz ab, wenn er selber Hand an sein Fahrzeug legt. Auf Grund welcher Basis tun sie das? Haben sie sich mal gefragt, weshalb ein junger Mann sein Fahrzeug selber pflegt? Vielleicht, weil er sich Werkstatt-Stundensätze von an die 100 Euro nicht leisten kann, trotzdem aber auf sein Fahrzeug angewiesen ist?

Zu ihrer Information: Ich schraube auch selber an meinem Fahrzeug herum, allerdings lasse ich bei Dingen, bei denen es um die Sicherheit geht (z.B. der neuliche Wechsel der Bremsscheiben vorne und hinten), von einem Profi über die Schulter gucken (do-it-yourself-Werkstatt). Das kostet wesentlich weniger und das Spezialwerkzeug gibts auch noch.

Nichtsdestotrotz kann jeder handwerklich Geübte einen Scheinwerfer wechseln oder sonstwas. Dazu brauch ich keinen Werkstatt-Meister. Wer sichs leisten kann, dem seis gegönnt. Ich könnte es ja, aber aus Spass (und weil ich die Erfahrung aus 10 Jahren Fernverkehr intus habe, bei der man schon ab und an selber Hand anlegen musste) mach ich manche Dinge gerne selber.
Übrigens: Meine Garage kontrolliert meine Arbeiten (für 5 Euro in die Kaffeekasse) auf der Hebebühne und dem Bremsenprüfstand.

Sie sehen also, nicht jeder, der selber Hand an sein Fahrzeug legt, ist ein Selbstmörder oder Wahnsinniger. Sicher, schwarze Schafe gibts überall, aber daraus abzuleiten, dass jeder Handwerker inkompetent ist, lässt eher auf ihren Gemütszustand schliessen.

Ach ja: Vor 4 Jahren, als mein Wagen gerade ein Jahr alt war, fuhr ich nach einem Service in der (damaligen) Vertragswerkstatt auf die Strasse und kam gerade 200 Meter, bevor sich das linke Hinterrad selbstständig machte. Der "fachkompetente" Meister hatte schlicht vergessen, an allen (!) Räder die Muttern anzuziehen. Oder wars der Lehrling? Zum Glück ist nichts passiert, aber wer garantiert den fehlerlosen Mechaniker? Sind alles nur Menschen.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Martin Roller

Registriert seit: 18.02.2012

Kommentare: 160

16. Juli 2012 - 21:12 Uhr

Nun Herr Fischer,
leider bleiben Sie die Begründung schuldig, warum ich bei den Prüffristen für LKW Ihrer Meinung nach falsch liegen sollte.
Deweiteren kann ich Sie beruhigen, ich habe leider keinen Firmenwagen, sondern einen eigenen, der im übrigen auch nicht geleast ist und nach drei Jahren wieder zurückgegeben und ausgetauscht wird.

Ausserdem habe ich nie behauptet, daß jeder, der an seinem Auto selbst Hand anlegt ein Selbstmörder ist!
Aber, was ich nach wie vor, auch mit Nachdruck behaupte, und dies mit über 35 Jahren Erfahrung im KFZ-Gewerbe, ist, daß die Kombination mit älteren, schlecht gewarteten Fahrzeugen und jungen Autofahrern äusserst unfallträchtig ist. Und diese Art von Fahrzeugen sind bei Fahranfängern wesentlich häufiger anzutreffen, als neuwertige, gar hochpreisige Neu- oder Jungwagen. Es sei denn, die Fahrer stammen aus gut betuchtem Hause.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, daß über die Hälfte der mehr als 10 Jahre und älteren Fahrzeuge schon seit mindestens einem Jahr keine vom Hersteller vorgeschriebene Wartung mehr erlebt haben. Diese Behauptung kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jeder Versicherungsvertreter, jeder Kfz-Sachverständige und jeder Gebrauchtwagenhändler zweifelsfrei an Zahlen und reichhaltig eigener Erfahrung bestätigen. Auch wird dies in den einschlägigen Fachzeitschriften des KFZ-Gewerbes immer wieder so publiziert. Und mit Fachzeitschrift meine ich nicht die AutoBILD!
Warum meinen Sie wohl, müssen Halter von älteren Fahrzeugen und jüngere Menschen höhere Versicherungsprämien für ihr heilig's Blechle bezahlen?

Oder, nächstes Argument, warum wohl versuchen Marken wie z.B. selbst der gute Stern aus Stuttgart mit immens hohen, finanziellen Aufwand Besitzer von älteren Fahrzeugen über Sonder- und Komplettangebote, zum Teil auch mit Dumpingpreisen in die Werkstatt zu locken ?
Nicht zu vergessen die Werkstattketten wie PitStop und ATU! Diese Ketten setzen jährlich Milliarden um, sicherlich nicht nur mit Blödmännern, die sich über den Tisch ziehen lassen, sondern einzig und allein darum, weil sich diese Firmen geradezu auf ältere Modelle spezialisiert haben, weil es dort genügend zu tun gibt!

Ich erhebe nicht den Anspruch, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, aber als inkompetenten Marktschreier, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, lasse ich mich nicht von Ihnen hinstellen, sorry.

Verstoß gegen Netiquette melden

 

Fritz Frey

Registriert seit: 10.08.2012

Kommentare: 37

20. August 2012 - 08:22 Uhr

Mein Vorschlag: Alle älteren Autos, die erst nach Beseitigung von schweren Mängeln die Plakette bekommen, sollten jährlich zum TÜV. Des Deutschen liebstes 'Spielzeug' ist meist nach sachgemässer Behandlung auch nach 12 Jahren und 160 000 KM in deutlich besserem Zustand als z.B. machche franz. Limousinen, die nach 6 Jahren schon verkehrsgefärdend aussehen. Also: nur leichte Mängel oder ohne Beanstandung - wie bisher 2 jähriger TÜV, schwere Mängel - jährlicher TÜV. Das müsste doch der EU zu verklickern sein.

Verstoß gegen Netiquette melden

Peter Schneiderhahn  

Peter Schneiderhahn

Registriert seit: 25.11.2011

Kommentare: 498

20. August 2012 - 09:28 Uhr

@MRS

"Im gleichen Zuge könnte man als Lenkungsfunktion noch die Prüfgebühren deutlich erhöhen. Dies würde zum Rückgang der alten Fahrzeuge und Umweltsündern führen!"

Alte Autos sind nicht automatisch die größeren Umweltsünder.

Ich kenn Menschen mit 20 Jahre alten 'Benzinern' deren Verbrauch um die 7l liegt, viele neue Modelle liegen im realen Verbrauch nicht wesentlich darunter.

Dazu kommt dann noch:

1. dass die Herstellung eines neuen Fahrzeugs sehr viel Energie benötigt und somit eine längere Lebens- / Benutzungsdauer durchaus sinnvoll ist und

2.dass nach neuesten Erkenntnissen die neuen 'verbrauchsarmen' Benzinmotoren mit vorkomprimiertem Gemisch deutlich mehr Feinstaub erzeugen, als z.B. bei Dieselmotoren zulässig ist.

Verstoß gegen Netiquette melden

Theodor Heussmann  

Theodor Heussmann

Registriert seit: 25.03.2010

Kommentare: 1782

20. August 2012 - 10:10 Uhr

"Des Deutschen liebstes 'Spielzeug' ist meist nach sachgemässer Behandlung auch nach 12 Jahren und 160 000 KM in deutlich besserem Zustand als z.B. machche franz. Limousinen, die nach 6 Jahren schon verkehrsgefärdend aussehen."

So früh am Morgen schon am Stammtisch?

Welche Wagen rosten denn z.B. im Moment am schnellsten? Sind das Deutsche und Japaner oder Franzosen und Italiener?

Also Ihrer Meinung nach VW, Audi, Benz und co. weiterhin alle zwei Jahre - oder dank deutscher Ingenieurskunst vielleicht nur alle drei Jahre - zum TÜV und vermeintliche Gammelkarren von Peugeot, Citroen, Renault, Fiat und co. jedes Jahr - oder besser aus Sicherheitsgründen monatlich - zum TÜV?

Th. Heussmann

Verstoß gegen Netiquette melden

Peter Schneiderhahn  

Peter Schneiderhahn

Registriert seit: 25.11.2011

Kommentare: 498

20. August 2012 - 11:06 Uhr

@Hr. Heussmann,

das hat doch nichts mit Stammtisch zu tun... sondern mit Tradition und Image.

Es war schon immer so, dass 'Franzosen' in kürzester Zeit dahinrosten und 'Italiener' zwar schön anzusehen sind, aber andauern mit Ausfällen / Pannen stehen bleiben während die 'Deutschen' technisch immer mindestens ein jahrzehnt voraus sind... und die Japaner sowieso nur alles von uns nachbauen... und das ist auch heute noch so... ;-)

Oder hab hab ich da die letzten 25 Jahre was verpasst ??? ;-)

Verstoß gegen Netiquette melden



Weitere Artikel: Deutschland